Nachschlagewerk
Von A bis Z
Webentwicklung, SEO und Online-Marketing – alle wichtigen Begriffe alphabetisch sortiert und verständlich erklärt. Ihr Nachschlagewerk für die digitale Welt.
A
Der Bereich einer Webseite, der ohne Scrollen sofort sichtbar ist. Above the Fold ist besonders wichtig für die User Experience und Conversion-Optimierung, da hier die wichtigsten Informationen, Call-to-Actions und Key-Messages platziert werden sollten. Die Positionierung entscheidender Elemente in diesem Bereich kann die Verweildauer und Interaktionsrate signifikant erhöhen. Bei responsivem Design variiert dieser Bereich je nach Bildschirmgröße.
Die Gestaltung von Websites so, dass sie für alle Menschen nutzbar sind, einschließlich Personen mit Behinderungen. Barrierefreie Websites berücksichtigen Aspekte wie Screenreader-Kompatibilität, Tastaturnavigation, ausreichende Kontraste und verständliche Inhalte. Die Umsetzung folgt den WCAG-Richtlinien (Web Content Accessibility Guidelines) und ist nicht nur ethisch wichtig, sondern in vielen Ländern auch gesetzlich vorgeschrieben. Zudem verbessert Accessibility häufig auch die allgemeine Benutzerfreundlichkeit und SEO.
Eine Schnittstelle, über die verschiedene Software-Anwendungen miteinander kommunizieren und Daten austauschen können. APIs ermöglichen es beispielsweise, Wetterdaten in eine Website einzubinden, Zahlungen über externe Dienste abzuwickeln oder Social-Media-Inhalte zu integrieren. Moderne Webanwendungen nutzen häufig REST-APIs oder GraphQL-APIs für die Kommunikation zwischen Frontend und Backend. APIs sind essentiell für die Integration von Drittanbieter-Services und die Entwicklung skalierbarer, modularer Software-Architekturen.
Eine Textbeschreibung für Bilder auf Webseiten, die im HTML-Attribut "alt" hinterlegt wird. Alt-Texte verbessern die Barrierefreiheit erheblich, da Screenreader sie vorlesen können und sehbehinderte Nutzer so den Bildinhalt erfassen. Gleichzeitig sind sie wichtig für SEO, da Suchmaschinen Bilder primär über diese Texte verstehen und indexieren. Ein guter Alt-Text beschreibt präzise den Bildinhalt und enthält relevante Keywords, ohne dabei als Spam zu wirken. Bei dekorativen Bildern sollte das alt-Attribut leer bleiben.
Der sichtbare, klickbare Text eines Hyperlinks. Der Anchor-Text ist ein wichtiger SEO-Faktor, da er Suchmaschinen Kontext über den Inhalt der verlinkten Seite gibt. Aussagekräftige Anchor-Texte wie "SEO-Optimierung lernen" sind deutlich wertvoller als generische Formulierungen wie "hier klicken" oder "mehr erfahren". Bei internen Links hilft strategische Anchor-Text-Optimierung, Keyword-Relevanz zu stärken und Link-Juice gezielt zu verteilen. Bei externen Backlinks signalisieren thematisch passende Anchor-Texte Relevanz und Autorität. Allerdings sollte Überoptimierung (zu viele exact-match Keywords) vermieden werden, da dies von Google als manipulativ gewertet werden kann.
B
Ein eingehender Link von einer externen Website auf Ihre eigene Website. Backlinks sind einer der wichtigsten Rankingfaktoren für SEO, da sie von Suchmaschinen als Empfehlung und Vertrauenssignal gewertet werden. Die Qualität der Backlinks ist dabei wichtiger als die reine Anzahl – Links von thematisch relevanten, autoritativen Websites haben deutlich mehr Gewicht. Der Aufbau eines natürlichen Backlink-Profils durch hochwertigen Content und strategische Outreach-Maßnahmen ist essentieller Bestandteil jeder erfolgreichen SEO-Strategie.
Der serverseitige Teil einer Webanwendung, der für Nutzer nicht sichtbar ist. Das Backend verarbeitet Anfragen, kommuniziert mit Datenbanken, führt Geschäftslogik aus und stellt Daten für das Frontend bereit. Typische Backend-Technologien sind PHP (Laravel, Symfony), Node.js, Python (Django, Flask) oder Ruby on Rails. Im Backend werden kritische Funktionen wie Authentifizierung, Datenvalidierung, API-Endpunkte und Datenbankoperationen implementiert. Eine klare Trennung von Backend und Frontend ermöglicht skalierbare und wartbare Anwendungen.
Der prozentuale Anteil der Besucher, die eine Website nach dem Betrachten nur einer einzigen Seite wieder verlassen, ohne weitere Interaktionen durchzuführen. Eine hohe Bounce Rate kann auf verschiedene Probleme hinweisen: irrelevante Inhalte, schlechte User Experience, langsame Ladezeiten oder unerfüllte Nutzererwartungen. Allerdings ist die Interpretation kontextabhängig – bei Blogartikeln oder Informationsseiten kann eine höhere Bounce Rate durchaus normal sein. Die Optimierung der Bounce Rate erfolgt durch relevante Inhalte, intuitive Navigation, schnelle Ladezeiten und klare Call-to-Actions.
C
Ein temporärer Speicher, der häufig genutzte Daten oder Ressourcen vorhält, um Ladezeiten zu verkürzen und Server zu entlasten. Browser-Cache speichert Bilder, CSS und JavaScript lokal beim Nutzer, während Server-Caching dynamische Inhalte zwischenspeichert. Content Delivery Networks (CDNs) nutzen geografisch verteilte Caches für schnellere Auslieferung. Effektives Caching ist essentiell für Performance-Optimierung und verbessert sowohl User Experience als auch SEO-Rankings. Cache-Strategien müssen jedoch sorgfältig konfiguriert werden, um veraltete Inhalte zu vermeiden.
Eine Handlungsaufforderung, die Nutzer zu einer gewünschten Aktion animiert, z.B. "Jetzt anfragen", "Kostenlos testen" oder "Mehr erfahren". CTAs sind zentrale Elemente für Conversion-Optimierung und sollten auffällig gestaltet, klar formuliert und strategisch platziert sein. Die Wahl der richtigen Farbe, Größe, Position und Formulierung kann die Conversion Rate erheblich beeinflussen. A/B-Testing verschiedener CTA-Varianten hilft, die effektivste Version zu identifizieren. Erfolgreiche CTAs erzeugen Dringlichkeit und kommunizieren klaren Mehrwert.
Ein weltweit verteiltes Netzwerk von Servern, das Website-Inhalte wie Bilder, CSS und JavaScript näher am Standort des Besuchers ausliefert. Durch diese geografische Nähe werden Ladezeiten deutlich reduziert und die Server-Last verteilt. Bekannte CDN-Anbieter sind Cloudflare, Bunny CDN und AWS CloudFront. Neben der Performance-Verbesserung bieten CDNs oft zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie DDoS-Schutz, Web Application Firewalls und SSL-Zertifikatsverwaltung. Für Websites mit internationalem Publikum ist ein CDN praktisch unverzichtbar.
Ein Tool zur rechtssicheren Verwaltung von Nutzereinwilligungen auf Websites. CMPs zeigen Cookie-Banner an, speichern die Entscheidung des Nutzers und steuern, welche Cookies und Tracking-Scripte geladen werden dürfen. Bekannte CMPs sind Cookiebot, Usercentrics und Consent Manager. Sie sind notwendig für die Einhaltung der DSGVO und des TTDSG, sobald nicht-notwendige Cookies eingesetzt werden. Professionelle CMPs bieten automatische Cookie-Scanner, vordefinierte Vorlagen für gängige Dienste und dokumentieren Einwilligungen als Nachweis gegenüber Behörden.
Eine kleine Textdatei, die von einer Website im Browser des Nutzers gespeichert wird. Cookies ermöglichen die Wiedererkennung von Besuchern und speichern Informationen wie Login-Status, Warenkorb-Inhalte oder Spracheinstellungen. Man unterscheidet zwischen technisch notwendigen Cookies (erlaubt ohne Einwilligung) und nicht-notwendigen Cookies wie Analyse- oder Marketing-Cookies (erfordern aktive Einwilligung nach DSGVO). Drittanbieter-Cookies von externen Diensten wie Google Analytics oder Facebook stehen besonders im Fokus des Datenschutzes. First-Party-Cookies stammen direkt von der besuchten Website.
Ein kostenloses Open-Source-Tool der Electronic Frontier Foundation (EFF) zur automatischen Verwaltung von Let's Encrypt SSL-Zertifikaten. Certbot übernimmt die Beantragung, Installation und automatische Erneuerung von Zertifikaten auf eigenen Servern. Es unterstützt gängige Webserver wie Apache und nginx und kann die Konfiguration automatisch anpassen. Die Einrichtung erfolgt meist mit wenigen Befehlen über die Kommandozeile. Durch die Automatisierung der Zertifikatsverlängerung alle 90 Tage entfällt manueller Aufwand und das Risiko abgelaufener Zertifikate wird minimiert.
Ein System zur Verwaltung digitaler Inhalte ohne tiefgehende Programmierkenntnisse. Mit einem CMS wie WordPress, TYPO3 oder Contao können Inhalte erstellt, bearbeitet, organisiert und veröffentlicht werden. Moderne CMS bieten intuitive Editoren, Medien-Verwaltung, Benutzerrollen und Plugin-Systeme für erweiterte Funktionen. Sie eignen sich ideal für Blogs, Unternehmenswebsites, Online-Shops und Community-Plattformen. Die Wahl des richtigen CMS hängt von Anforderungen wie Skalierbarkeit, Sicherheit, Customization-Bedarf und verfügbaren Ressourcen ab. Headless CMS trennen Content-Verwaltung von der Darstellungsebene für maximale Flexibilität.
Die Umwandlung eines Website-Besuchers in einen Kunden oder die Durchführung einer gewünschten Aktion (z.B. Kauf, Anmeldung, Download). Die Conversion Rate ist eine zentrale KPI im Online-Marketing und gibt an, wie viel Prozent der Besucher konvertieren. Conversion-Optimierung (CRO) umfasst systematisches Testen und Verbessern von Elementen wie Headlines, CTAs, Formularen, Trust-Signalen und User Experience. Tools wie Heatmaps, Session Recordings und A/B-Tests helfen, Conversion-Hemmnisse zu identifizieren und zu beseitigen.
Die Stylesheet-Sprache, die das visuelle Erscheinungsbild von Webseiten bestimmt und strukturiert. Mit CSS werden Farben, Schriftarten, Layouts, Abstände, Animationen und responsive Breakpoints definiert. Moderne CSS bietet leistungsstarke Features wie Flexbox, Grid, Custom Properties (CSS-Variablen) und Media Queries für responsive Design. Präprozessoren wie SCSS oder LESS erweitern CSS um Variablen, Nesting und Funktionen für effizientere Entwicklung. Die Trennung von Struktur (HTML) und Präsentation (CSS) ist fundamentales Prinzip moderner Webentwicklung und verbessert Wartbarkeit sowie Performance.
Die Klickrate, die angibt, wie viel Prozent der Nutzer, die eine Anzeige oder ein Suchergebnis gesehen haben, darauf geklickt haben. Die CTR wird berechnet als (Klicks ÷ Impressionen) × 100. In der SEO ist eine hohe CTR in den Suchergebnissen ein Indikator für relevante Title-Tags und Meta-Descriptions. Im Online-Marketing misst die CTR die Effektivität von Anzeigen, Bannern und Call-to-Actions. Faktoren wie aussagekräftige Headlines, Power-Words, Rich Snippets und eine gute SERP-Position beeinflussen die CTR positiv. Google Search Console zeigt die CTR für alle indexierten Seiten an.
Eine Gruppe von Performance-Metriken, die Google als wichtige Rankingfaktoren definiert hat. Die Core Web Vitals bestehen aus drei Hauptmetriken: LCP (Largest Contentful Paint) misst die Ladegeschwindigkeit, INP (Interaction to Next Paint) misst die Interaktivität, und CLS (Cumulative Layout Shift) misst die visuelle Stabilität. Diese Metriken spiegeln die reale User Experience wider und werden sowohl durch Lab-Daten (Lighthouse) als auch Field-Daten (Chrome UX Report) gemessen. Gute Core Web Vitals verbessern nicht nur das Ranking, sondern auch Conversion-Rates und Nutzerzufriedenheit. Die Optimierung umfasst Bildkomprimierung, Code-Splitting, Caching und die Reduzierung von render-blockierenden Ressourcen.
Eine Core Web Vitals-Metrik, die misst, wie stark sich Layout-Elemente während des Ladevorgangs verschieben. CLS bewertet die visuelle Stabilität einer Seite – unerwartete Layout-Shifts können dazu führen, dass Nutzer versehentlich auf falsche Elemente klicken. Ein guter CLS-Wert liegt unter 0.1. Häufige Ursachen für hohe CLS-Werte sind Bilder ohne definierte Höhe/Breite, dynamisch eingefügter Content, Web-Fonts (FOIT/FOUT) und Werbebanner. Die Behebung erfolgt durch explizite Dimensionsangaben für Medien, Verwendung von aspect-ratio in CSS, Preload von Fonts und reservierte Platzhalter für dynamischen Content.
Ein Google-Feature, das die Funktionsweise von Google-Tags (Analytics, Ads) an die Cookie-Einwilligung des Nutzers anpasst. Consent Mode V2 unterscheidet zwischen analytics_storage und ad_storage und ermöglicht Conversion-Modellierung auch bei abgelehnten Cookies. Wenn Nutzer Tracking ablehnen, werden nur aggregierte, anonymisierte Daten ohne Cookies gesendet. Dies ist essentiell für DSGVO-Compliance und ermöglicht gleichzeitig weiterhin Datenerfassung im Rahmen der Datenschutzgesetze. Die Implementierung erfolgt über Cookie-Consent-Tools wie Cookiebot oder Usercentrics in Kombination mit Google Tag Manager.
D
Ein strukturiertes System zur elektronischen Speicherung, Verwaltung und Abfrage von Daten. Relationale Datenbanken wie MySQL, PostgreSQL oder MariaDB organisieren Daten in Tabellen mit Beziehungen. NoSQL-Datenbanken wie MongoDB oder Redis bieten flexible, dokumentenbasierte oder Key-Value-Strukturen für spezifische Anwendungsfälle. Datenbanken sind das Herzstück dynamischer Webanwendungen und speichern Nutzer-Accounts, Produkte, Bestellungen, Inhalte und mehr. Optimierte Datenbankabfragen, Indexierung und Caching sind kritisch für die Performance großer Anwendungen.
Die eindeutige Adresse einer Website im Internet, z.B. "saschafix.de". Eine Domain besteht aus dem Namen und der Top-Level-Domain (TLD) wie .de, .com oder .org. Die Wahl einer prägnanten, merkfähigen Domain ist wichtig für Branding und kann auch SEO-Vorteile bieten, wenn sie relevante Keywords enthält. Domains werden bei Registraren gemietet und per DNS (Domain Name System) mit der IP-Adresse des Hosting-Servers verknüpft. Subdomains wie "blog.example.com" ermöglichen die Organisation verschiedener Website-Bereiche.
Das Domain Name System ist das Telefonbuch des Internets: Es übersetzt lesbare Domain-Namen wie saschafix.de in IP-Adressen (z.B. 192.168.1.1), die Computer verstehen. Ohne DNS müssten Sie sich für jede Website eine Zahlenfolge merken. DNS-Server sind weltweit verteilt und arbeiten hierarchisch – von Root-Servern über Top-Level-Domain-Server bis zu den Nameservern Ihres Hosters. Probleme mit DNS-Einstellungen können dazu führen, dass E-Mails nicht ankommen oder Websites nicht erreichbar sind. Wichtige DNS-Einträge sind A-Records (IPv4-Adressen), MX-Records (E-Mail-Server) und CNAME-Records (Weiterleitungen).
Die europäische Datenschutz-Grundverordnung, die seit Mai 2018 den Schutz personenbezogener Daten regelt. Für Websites bedeutet die DSGVO: Pflicht zur Einholung von Cookie-Einwilligungen (Opt-In), transparente Datenschutzerklärungen, Recht auf Auskunft und Löschung, sowie technische und organisatorische Maßnahmen zum Datenschutz. Tracking-Tools wie Google Analytics erfordern Cookie-Banner und Consent Mode. Bei Datenverarbeitung durch Drittanbieter sind Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) notwendig. IP-Anonymisierung, Opt-Out-Möglichkeiten und datenschutzfreundliche Default-Einstellungen (Privacy by Design) sind zentrale Anforderungen. Verstöße können mit Bußgeldern bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden.
Identische oder sehr ähnliche Inhalte, die auf mehreren URLs erscheinen – entweder innerhalb derselben Website oder über verschiedene Domains hinweg. Duplicate Content kann SEO-Rankings negativ beeinflussen, da Suchmaschinen Schwierigkeiten haben zu entscheiden, welche Version sie indexieren und ranken sollen. Technische Lösungen umfassen Canonical Tags, 301-Weiterleitungen oder die Nutzung der robots.txt. Interner Duplicate Content entsteht oft durch Filter, Paginierung oder Druckversionen. Externe Duplicate Content kann durch Content-Diebstahl oder legitime Syndizierung entstehen.
E
Elektronischer Handel über das Internet, bei dem Produkte oder Dienstleistungen online verkauft werden. E-Commerce-Plattformen wie Shopify, WooCommerce oder Shopware bieten Funktionen für Produktverwaltung, Warenkörbe, Zahlungsabwicklung und Bestellverfolgung. Erfolgreicher E-Commerce erfordert überzeugende Produktdarstellungen, reibungslose Checkout-Prozesse, sichere Zahlungsmethoden und exzellenten Kundenservice. Die Optimierung von Conversion-Funnels, Mobile Commerce und personalisierte Produktempfehlungen sind zentrale Erfolgsfaktoren im wachsenden Online-Handel.
Ein zentrales Qualitätskriterium von Google zur Bewertung von Website-Inhalten, das Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit umfasst. E-E-A-T ist besonders wichtig für YMYL-Themen (Your Money Your Life) wie Gesundheit, Finanzen und rechtliche Informationen. Google bewertet, ob Inhalte von Experten mit nachweisbarer Erfahrung erstellt wurden, ob die Website als Autorität in ihrem Bereich gilt und ob sie vertrauenswürdig ist. Transparente Autorenprofile, klare Impressumsangaben, Quellenangaben, positive Bewertungen und hochwertige Backlinks stärken E-E-A-T. Das zusätzliche E für Experience wurde 2022 ergänzt und betont die praktische Erfahrung des Content-Erstellers mit dem Thema.
Die Messung spezifischer Nutzerinteraktionen auf einer Website, die über reine Seitenaufrufe hinausgehen. Event-Tracking erfasst Aktionen wie Button-Klicks, Video-Wiedergaben, Download-Starts, Formular-Absendungen, Scroll-Tiefe oder externe Link-Klicks. In Google Analytics 4 basiert das gesamte Tracking-Modell auf Events, während Universal Analytics zwischen Pageviews und Events unterschied. Mit Google Tag Manager lässt sich Event-Tracking flexibel ohne Code-Änderungen implementieren. Event-Daten ermöglichen detaillierte Analysen des Nutzerverhaltens, Conversion-Optimierung und ROI-Messung von Marketing-Maßnahmen. Wichtig ist eine strukturierte Event-Taxonomie mit aussagekräftigen Namen und Parametern für verwertbare Insights.
Zeitlose Website-Inhalte, die dauerhaft relevant bleiben und kontinuierlich organischen Traffic generieren. Evergreen Content behandelt fundamentale Themen, Grundlagenwissen oder Best Practices, die sich nicht schnell verändern – im Gegensatz zu News oder Trend-Themen. Beispiele sind How-To-Guides, Tutorials, Glossare, FAQ-Seiten oder grundlegende Ratgeber-Artikel. Solche Inhalte bauen über Zeit Autorität auf, sammeln Backlinks und verbessern nachhaltig das SEO-Ranking. Eine Evergreen Content-Strategie sorgt für stabilen, vorhersehbaren Traffic und reduziert die Abhängigkeit von ständig neuen Inhalten. Regelmäßige Aktualisierungen halten Evergreen Content frisch und relevant.
Ein Link von Ihrer Website zu einer externen Domain. Ausgehende Links zu qualitativ hochwertigen, relevanten Quellen können die Glaubwürdigkeit Ihrer Website erhöhen und Nutzern Mehrwert bieten. Aus SEO-Sicht signalisieren sie Suchmaschinen thematische Relevanz und Vertrauenswürdigkeit. Das "nofollow"-Attribut kann verwendet werden, um Link-Juice nicht an externe Seiten weiterzugeben, etwa bei bezahlten Links oder User-Generated Content. Eine ausgewogene Link-Strategie kombiniert interne Verlinkung mit sinnvollen externen Referenzen.
F
Das kleine Icon, das im Browser-Tab, in Lesezeichen und Suchergebnissen neben dem Seitentitel erscheint. Favicons tragen zur Markenidentität bei und erleichtern das Wiedererkennen von Websites in Tab-Leisten mit vielen geöffneten Seiten. Moderne Favicons sollten in verschiedenen Größen (16x16 bis 512x512 Pixel) und Formaten (.ico, .png, .svg) bereitgestellt werden, um auf allen Plattformen optimal dargestellt zu werden. Apple Touch Icons und Android App Icons erweitern die Verwendung auf mobile Geräte.
Eine Core Web Vitals-Metrik, die die Interaktivität einer Website misst – konkret die Zeit zwischen der ersten Nutzerinteraktion (Klick, Tap) und der Browser-Reaktion darauf. FID erfasst die wahrgenommene Reaktionsfähigkeit und sollte unter 100 Millisekunden liegen für gute User Experience. Lange JavaScript-Ausführungszeiten im Main Thread blockieren Interaktionen und verschlechtern FID. Optimierungsstrategien umfassen Code-Splitting, Defer/Async-Loading von Scripts, Reduzierung von JavaScript-Payloads und Third-Party-Script-Optimierung. Seit März 2024 wurde FID durch INP (Interaction to Next Paint) als Core Web Vitals-Metrik ersetzt, das die gesamte Interaktionslatenz umfassender misst.
Reale Performance-Daten von echten Nutzern (Real User Monitoring), die Google über den Chrome User Experience Report (CrUX) sammelt. Field Data spiegelt die tatsächliche Performance wider, die Nutzer mit unterschiedlichen Geräten, Netzwerkverbindungen und Browsern erleben. Im Gegensatz zu Lab Data (kontrollierte Tests mit Tools wie Lighthouse) zeigen Felddaten die reale User Experience. Google nutzt Field Data für Core Web Vitals-Bewertungen und Ranking-Faktoren. PageSpeed Insights zeigt beide Datentypen: Field Data für reale Performance-Historie und Lab Data für detaillierte Diagnose. Ausreichend Traffic ist notwendig, damit Google Field Data für eine Website erfasst und anzeigt.
Ein CSS-Layout-Modul, das flexibles und effizientes Anordnen von Elementen in Containern ermöglicht. Flexbox löst klassische Layout-Probleme wie vertikale Zentrierung, gleichhohe Spalten und dynamische Raumverteilung elegant. Mit Eigenschaften wie justify-content, align-items und flex-direction können Layouts responsive und wartbar gestaltet werden. Flexbox eignet sich besonders für eindimensionale Layouts (Zeilen oder Spalten), während CSS Grid für zweidimensionale Layouts konzipiert ist. Die Kombination beider Technologien ermöglicht moderne, robuste Layout-Lösungen.
Der clientseitige, für Nutzer sichtbare Teil einer Webanwendung. Das Frontend umfasst alles, was im Browser dargestellt und mit dem Nutzer interagiert wird – HTML-Struktur, CSS-Styling und JavaScript-Funktionalität. Moderne Frontend-Entwicklung nutzt Frameworks wie React, Vue.js oder Angular für komplexe, interaktive Benutzeroberflächen. Responsive Design, Performance-Optimierung, Accessibility und Cross-Browser-Kompatibilität sind zentrale Frontend-Anforderungen. Die Trennung von Frontend und Backend ermöglicht spezialisierte Entwicklung und flexible Architektur-Ansätze.
Ein Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien zwischen Client und Server über das Internet. Webentwickler nutzen FTP-Clients wie FileZilla oder Cyberduck, um Website-Dateien auf den Webserver hoch- oder herunterzuladen. Für WordPress-Notfälle – etwa wenn das Backend nicht erreichbar ist – ermöglicht FTP den direkten Zugriff auf Plugin- und Theme-Ordner. SFTP (SSH File Transfer Protocol) ist die sichere Variante mit verschlüsselter Übertragung und sollte heute Standard sein. Die meisten Hosting-Anbieter stellen FTP-Zugangsdaten im Kundenbereich bereit; alternativ bieten viele einen webbasierten Dateimanager an.
Ein vorgefertigtes Grundgerüst für die Softwareentwicklung, das wiederkehrende Aufgaben abstrahiert und standardisierte Lösungen bereitstellt. Frameworks geben Struktur und Architektur vor, sodass Entwickler sich auf die eigentliche Geschäftslogik konzentrieren können. Im Webbereich unterscheidet man Backend-Frameworks (Laravel, Django, Express.js) und Frontend-Frameworks (React, Vue.js, Angular). Ein Framework bringt bewährte Patterns, Sicherheitsmechanismen und eine aktive Community mit. Die Wahl des passenden Frameworks hängt von Projektanforderungen, Team-Expertise und Skalierungsanforderungen ab.
G
Ein verteiltes Versionskontrollsystem zur Verwaltung von Code-Änderungen in der Softwareentwicklung. Git ermöglicht es Teams, parallel an Code zu arbeiten, Änderungen nachzuverfolgen und bei Bedarf zu früheren Versionen zurückzukehren. Plattformen wie GitHub, GitLab oder Bitbucket erweitern Git um Kollaborations-Features, Code-Reviews und CI/CD-Integration. Branches ermöglichen isolierte Entwicklung neuer Features, Merges integrieren Änderungen. Git ist heute der Industriestandard für Versionskontrolle und essentiell für professionelle Webentwicklung.
Ein kostenloser Web-Analytics-Service von Google zur Analyse des Website-Traffics und Nutzerverhaltens. Google Analytics erfasst Metriken wie Seitenaufrufe, Verweildauer, Bounce Rate, Traffic-Quellen und Conversion-Ziele. Die Daten helfen, Nutzerverhalten zu verstehen, Marketing-Maßnahmen zu evaluieren und datenbasierte Optimierungen vorzunehmen. Google Analytics 4 (GA4) ist die aktuelle Version mit Event-basiertem Tracking und verbessertem Datenschutz. Alternativen wie Matomo oder Plausible bieten datenschutzfreundlichere Optionen ohne externe Datenübertragung.
Die neueste Generation von Google Analytics, die seit Juli 2023 Universal Analytics ersetzt hat. GA4 basiert auf einem Event-basierten Tracking-Modell statt dem Session-basierten Ansatz von Universal Analytics, was flexiblere und granularere Analysen ermöglicht. Maschinelles Lernen liefert prädiktive Metriken und automatische Insights. GA4 ist datenschutzfreundlicher konzipiert mit verbesserter Consent-Mode-Unterstützung und weniger Cookie-Abhängigkeit. Die plattformübergreifende Tracking-Fähigkeit verbindet Web- und App-Daten in einer Property. Eine Umstellung auf GA4 ist für alle Websites essentiell, da Universal Analytics keine neuen Daten mehr erfasst. Die Migration erfordert neue Tracking-Setups und Anpassung an die veränderte Benutzeroberfläche.
Ein kostenloses Google-Tool zur Verwaltung der Online-Präsenz lokaler Unternehmen in der Google-Suche und auf Google Maps. Ein vollständig optimiertes Google Business Profile ist fundamental für Local SEO und lokale Sichtbarkeit. Das Profil zeigt Geschäftsinformationen wie Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Website, Fotos und Kundenbewertungen. Regelmäßige Posts, Beantwortung von Bewertungen und aktuelle Informationen verbessern Ranking und Vertrauen. Google Business Profile erscheint prominent im Local Pack (Map Pack) der Suchergebnisse. Die Optimierung des Profils mit relevanten Kategorien, Keywords in der Beschreibung und authentischen Kundenrezensionen ist essentiell für lokale Unternehmen.
Ein kostenloses Tag-Management-System, das das Implementieren und Verwalten von Tracking-Codes und Marketing-Tags auf Websites ohne direkte Code-Änderungen ermöglicht. GTM fungiert als zentrale Verwaltungsebene für Tags wie Google Analytics, Google Ads Conversion-Tracking, Facebook Pixel oder andere Tracking-Scripts. Trigger definieren, wann Tags ausgeführt werden, Variablen ermöglichen dynamische Werte. GTM verbessert Performance durch asynchrones Laden, reduziert Entwickler-Abhängigkeit und bietet Vorschau- und Debug-Funktionen. Container-Versionierung erlaubt sichere Änderungen mit Rollback-Möglichkeit. Für komplexe Websites mit vielen Tracking-Anforderungen ist GTM Best Practice und essentiell für effizientes Marketing-Tracking.
Ein zweidimensionales CSS-Layout-System, das die Erstellung komplexer Grid-basierter Layouts ermöglicht. Mit CSS Grid können Zeilen und Spalten definiert und Elemente präzise in einem Raster positioniert werden. Grid ist ideal für Magazine-Layouts, Dashboard-Designs und komplexe Seitenlayouts, die in beiden Dimensionen strukturiert werden müssen. Eigenschaften wie grid-template-areas ermöglichen semantisches, wartbares Layout-Design. Die Kombination von CSS Grid für übergreifende Seitenlayouts und Flexbox für Komponenten-Layouts ist moderne Best Practice.
H
Eine Konfigurationsdatei für Apache-Webserver, die verzeichnisspezifische Einstellungen ohne Zugriff auf die Server-Hauptkonfiguration ermöglicht. Über .htaccess können wichtige Funktionen gesteuert werden: URL-Weiterleitungen (301/302), Browser-Caching (Expires-Header, Cache-Control), GZIP-Komprimierung, Passwortschutz, Custom Error Pages und Security-Header. Für SEO sind besonders Clean URLs (mod_rewrite), HTTPS-Erzwingung und Caching-Optimierung relevant. Die Datei muss exakt ".htaccess" heißen (mit Punkt am Anfang, keine Dateiendung) und liegt im Website-Root oder Unterverzeichnissen. Fehlerhafte .htaccess-Einträge können die gesamte Website lahmlegen – Backups und Testing sind essentiell.
Eine visuelle Darstellung des Nutzerverhaltens auf einer Website, die zeigt, wo Besucher klicken, scrollen und ihre Aufmerksamkeit fokussieren. Heatmaps nutzen Farbcodierung – von rot (hohe Aktivität) bis blau (niedrige Aktivität) – um Interaktionsmuster zu visualisieren. Tools wie Hotjar oder Crazy Egg erstellen verschiedene Heatmap-Typen: Click-Maps, Scroll-Maps und Mouse-Movement-Maps. Die Analyse von Heatmaps hilft, User Experience zu optimieren, wichtige Elemente besser zu platzieren und Conversion-Hemmnisse zu identifizieren.
Der Dienst, der den Speicherplatz und die Server-Ressourcen für Ihre Website bereitstellt und rund um die Uhr verfügbar macht. Gutes Hosting sorgt für schnelle Ladezeiten, hohe Verfügbarkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit. Es gibt verschiedene Hosting-Arten: Shared Hosting (günstig, geteilte Ressourcen), VPS (Virtual Private Server mit dedizierten Ressourcen), Dedicated Server (exklusiver Server) und Cloud Hosting (flexible, skalierbare Infrastruktur). Die Wahl des richtigen Hosting-Anbieters und -Pakets ist entscheidend für Performance, SEO und Website-Erfolg.
Die Standard-Auszeichnungssprache für Webseiten, die die grundlegende Struktur und den Inhalt definiert. HTML verwendet Elemente (Tags) wie Überschriften, Absätze, Links, Bilder, Formulare und Listen, um Inhalte semantisch zu strukturieren. HTML5 ist der aktuelle Standard und bietet moderne Features wie Video/Audio-Einbettung, Canvas für Grafiken, Local Storage und semantische Elemente (header, nav, article, footer). Zusammen mit CSS und JavaScript bildet HTML die Basis jeder modernen Website. Semantisch korrektes HTML verbessert Accessibility, SEO und Wartbarkeit.
Das Protokoll für die Datenübertragung im World Wide Web, das die Kommunikation zwischen Browser und Webserver regelt. HTTP definiert Anfrage-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE) und Statuscodes (200 OK, 404 Not Found, 500 Internal Server Error), die den Verlauf jeder Anfrage dokumentieren. Das Protokoll arbeitet zustandslos – jede Anfrage ist unabhängig, Sessions werden über Cookies oder Tokens verwaltet. HTTP/1.1 war jahrelang Standard, während HTTP/2 und HTTP/3 durch Multiplexing, Header-Komprimierung und verbesserte Performance überzeugen. Heute wird HTTP weitgehend durch HTTPS ersetzt, das Verschlüsselung über SSL/TLS hinzufügt. Browser markieren unverschlüsselte HTTP-Websites als unsicher, weshalb HTTPS der moderne Standard ist.
Das sichere Übertragungsprotokoll für Webseiten, bei dem die Kommunikation zwischen Browser und Server verschlüsselt wird. HTTPS nutzt SSL/TLS-Zertifikate zur Verschlüsselung und Authentifizierung. Browser zeigen HTTPS-Websites mit einem Schloss-Symbol als sicher an, während HTTP-Sites als "Nicht sicher" markiert werden. HTTPS ist heute Standard und wichtig für Datenschutz, Vertrauen, Compliance (DSGVO) und SEO – Google bevorzugt verschlüsselte Websites im Ranking. Let's Encrypt bietet kostenlose SSL-Zertifikate für alle Website-Betreiber.
I
Ein Link von einer Seite zu einer anderen Seite innerhalb derselben Website. Interne Verlinkung ist essentiell für SEO, da sie Suchmaschinen hilft, die Website-Struktur zu verstehen, Link-Juice zu verteilen und alle Seiten effizient zu crawlen. Strategische interne Verlinkung verbessert die Nutzerführung, erhöht die Verweildauer und stärkt die Autorität wichtiger Seiten. Best Practices umfassen aussagekräftige Anchor-Texte, hierarchische Struktur und Vermeidung von Broken Links. Tools wie Screaming Frog helfen, die interne Link-Struktur zu analysieren und zu optimieren.
Der Prozess, bei dem Suchmaschinen Webseiten crawlen, analysieren und in ihrer Datenbank speichern, um sie in Suchergebnissen anzuzeigen. Google's Crawler (Googlebot) folgt Links, liest Inhalte und bewertet Relevanz und Qualität. Technische Faktoren wie robots.txt, Meta-Robots-Tags, XML-Sitemaps und Canonical Tags steuern die Indexierung. Die Google Search Console zeigt den Indexierungsstatus und mögliche Probleme. Schnelle Indexierung neuer Inhalte ist wichtig für zeitkritische Themen und News-Websites. Duplicate Content oder technische Fehler können die Indexierung beeinträchtigen.
Eine Core Web Vitals-Metrik, die seit März 2024 FID (First Input Delay) ersetzt und die gesamte Interaktionslatenz einer Website misst. INP erfasst alle Nutzerinteraktionen während der Sitzung – nicht nur die erste – und bewertet die längste Verzögerung zwischen Interaktion und visuellem Feedback. Ein guter INP-Wert liegt unter 200 Millisekunden. INP misst umfassender als FID und reflektiert die tatsächliche Responsivität über die gesamte Nutzungsdauer. Optimierungen umfassen Reduzierung von JavaScript-Ausführungszeiten, Code-Splitting, effizientes Event-Handling und Vermeidung von Long Tasks. INP ist ein Google Ranking-Faktor und essentiell für responsive, interaktive User Experience.
J
Eine vielseitige Programmiersprache, die Interaktivität und dynamische Funktionen auf Webseiten ermöglicht. JavaScript läuft im Browser und steuert Animationen, Formular-Validierungen, AJAX-Requests, DOM-Manipulationen und komplexe Web-Anwendungen. Moderne Frameworks und Libraries wie React, Vue.js, Angular oder Svelte bauen auf JavaScript auf und ermöglichen Entwicklung hochperformanter Single-Page-Applications (SPAs). Mit Node.js kann JavaScript auch serverseitig eingesetzt werden. TypeScript erweitert JavaScript um statische Typisierung für sicherere, wartbarere Codebases. JavaScript ist neben HTML und CSS die dritte Säule moderner Webentwicklung.
Ein weit verbreitetes Bildformat mit verlustbehafteter Kompression, das sich besonders für Fotografien und komplexe Bilder mit vielen Farben eignet. JPEG erreicht hohe Kompressionsraten bei akzeptabler visueller Qualität, was Dateigrößen erheblich reduziert und Ladezeiten verbessert. Der Kompressionsgrad ist einstellbar – höhere Kompression bedeutet kleinere Dateien, aber sichtbare Artefakte. JPEG unterstützt keine Transparenz und eignet sich nicht für Grafiken mit harten Kanten, Text oder wenigen Farben – hier sind PNG oder SVG besser. Für moderne Websites sollte JPEG zunehmend durch WebP oder AVIF ersetzt werden, die bessere Kompression bei gleicher Qualität bieten. Responsive Images mit srcset optimieren JPEG-Nutzung für verschiedene Bildschirmgrößen.
Ein leichtgewichtiges, textbasiertes Datenformat zum Austausch strukturierter Daten zwischen Anwendungen. JSON ist einfach lesbar, sprachunabhängig und wird häufig in APIs, Konfigurationsdateien und AJAX-Kommunikation verwendet. Die Syntax basiert auf JavaScript-Objekten mit Key-Value-Paaren, Arrays und verschachtelten Strukturen. JSON hat sich als Standard-Format für REST-APIs etabliert und ist aufgrund seiner Einfachheit und Effizienz beliebter als XML. Native Browser-Funktionen wie JSON.parse() und JSON.stringify() ermöglichen einfache Serialisierung und Deserialisierung.
K
Ein Suchbegriff, den Nutzer in Suchmaschinen eingeben, um Informationen zu finden. Keywords sind zentral für SEO und Content-Strategie – die richtige Keyword-Recherche identifiziert relevante Begriffe mit ausreichendem Suchvolumen und realistischer Konkurrenz. Man unterscheidet Short-Tail-Keywords (1-2 Wörter, hohes Volumen, hohe Konkurrenz) und Long-Tail-Keywords (3+ Wörter, spezifischer, geringere Konkurrenz, höhere Conversion-Rate). Tools wie Google Keyword Planner, Ahrefs oder SEMrush unterstützen die Keyword-Analyse. Moderne SEO fokussiert auf Suchintention und semantische Keyword-Cluster statt einzelner exakter Begriffe.
Eine messbare Kennzahl zur Bewertung des Erfolgs von Online-Marketing und Website-Performance. Wichtige Web-KPIs umfassen Traffic-Zahlen, Bounce Rate, Conversion Rate, durchschnittliche Verweildauer, Cost per Acquisition (CPA) und Return on Investment (ROI). KPIs sollten SMART definiert sein (Specific, Measurable, Achievable, Relevant, Time-bound) und an Geschäftszielen ausgerichtet werden. Web-Analytics-Tools wie Google Analytics, Matomo oder Adobe Analytics erfassen und visualisieren KPIs. Regelmäßiges Monitoring und datenbasierte Optimierung sind essentiell für nachhaltigen Online-Erfolg.
L
Eine speziell gestaltete Webseite mit einem singulären Fokus auf eine bestimmte Conversion-Aktion wie Newsletter-Anmeldung, Produktkauf oder Lead-Generierung. Landing Pages sind oft Zielseiten für Online-Marketing-Kampagnen und unterscheiden sich von regulären Website-Seiten durch minimierte Navigation und Ablenkungen. Erfolgreiche Landing Pages kombinieren überzeugende Headlines, klare Value Propositions, vertrauensbildende Elemente, ansprechende Visuals und starke Call-to-Actions. A/B-Testing verschiedener Landing Page-Varianten hilft, Conversion-Rates systematisch zu optimieren und ROI von Marketing-Kampagnen zu maximieren.
Ein modernes, elegantes PHP-Framework für die professionelle Entwicklung von Webanwendungen. Laravel bietet eine ausdrucksstarke, intuitive Syntax und umfangreiche eingebaute Funktionen wie Eloquent ORM für Datenbankzugriff, Blade Template Engine, Authentifizierungs-System, Routing, Queue-Management und API-Entwicklung. Das Framework folgt dem MVC-Pattern (Model-View-Controller) und fördert Clean Code sowie Best Practices. Laravel Forge und Vapor ermöglichen einfaches Deployment. Mit einem großen Ökosystem (Laravel Nova, Sanctum, Horizon) und aktiver Community ist Laravel eines der beliebtesten PHP-Frameworks für moderne Webentwicklung.
Eine Performance-Optimierungstechnik, bei der Ressourcen (vor allem Bilder und Videos) erst geladen werden, wenn sie im sichtbaren Bereich des Browsers erscheinen. Lazy Loading reduziert die initiale Ladezeit, spart Bandbreite und verbessert die User Experience, besonders auf mobilen Geräten. Native Browser-Unterstützung ermöglicht Lazy Loading mit dem `loading="lazy"`-Attribut in HTML. Für komplexere Szenarien können Intersection Observer API oder JavaScript-Bibliotheken eingesetzt werden. Lazy Loading ist eine bewährte Best Practice für bildlastige Websites und trägt zu besseren Core Web Vitals und SEO-Rankings bei.
Eine zentrale Core Web Vitals-Metrik, die die wahrgenommene Ladegeschwindigkeit misst – konkret die Zeit bis das größte sichtbare Content-Element im Viewport gerendert wird. Ein guter LCP-Wert liegt unter 2,5 Sekunden. Das LCP-Element ist typischerweise ein Hero-Image, Video, großer Textblock oder andere prominente Above-the-Fold-Inhalte. Optimierungen umfassen Server-Response-Zeit-Reduzierung, Ressourcen-Priorisierung mit Preload, Bildoptimierung (WebP-Format, richtige Dimensionen), CDN-Nutzung und Eliminierung von Render-Blocking-Ressourcen. LCP ist ein Google Ranking-Faktor und essentiell für User Experience und SEO-Performance.
Ein Open-Source-Tool von Google zur automatisierten Analyse von Website-Qualität in den Kategorien Performance, Accessibility, Best Practices, SEO und PWA. Lighthouse ist in Chrome DevTools integriert, läuft als CLI-Tool oder über PageSpeed Insights. Die Performance-Analyse misst Core Web Vitals (LCP, INP, CLS) und generiert detaillierte Optimierungsvorschläge mit Priorisierung. Lab Data-basierte Tests laufen in kontrollierter Umgebung und ermöglichen reproduzierbare Audits. Lighthouse-Scores (0-100) bieten schnelle Bewertung, detaillierte Reports zeigen konkrete Verbesserungspotenziale. Regelmäßige Lighthouse-Audits sollten Teil jedes Entwicklungs-Workflows sein, idealerweise automatisiert in CI/CD-Pipelines.
Suchmaschinenoptimierung für lokale Suchanfragen und geografisch relevante Rankings. Local SEO ist essentiell für stationäre Geschäfte, Dienstleister und Unternehmen mit regionalem Fokus. Zentrale Faktoren sind ein optimiertes Google Business Profile, konsistente NAP-Daten (Name, Address, Phone) über alle Verzeichnisse, lokale Keywords in Content und Meta-Tags, positive Kundenbewertungen und lokale Backlinks. Strukturierte Daten mit LocalBusiness Schema Markup helfen Suchmaschinen, lokale Informationen zu verstehen. Erscheinen im Local Pack (Map Pack) der Suchergebnisse generiert hochqualifizierten Traffic mit starker Conversion-Intention. Mobile-Optimierung ist besonders wichtig, da viele lokale Suchen unterwegs erfolgen.
Spezifische Suchbegriffe mit drei oder mehr Wörtern, die präzise Suchanfragen mit klarer Intention abbilden. Long-Tail Keywords haben geringeres Suchvolumen als generische Short-Tail Keywords, aber deutlich niedrigere Konkurrenz und höhere Conversion-Rates. Beispiel: "WordPress Performance optimieren" statt nur "WordPress". Die Summe vieler Long-Tail Keywords generiert oft mehr qualifizierten Traffic als Fokus auf wenige hochvolumige Begriffe. Voice Search und natürliche Sprachverarbeitung verstärken die Bedeutung von Long-Tail Keywords. Content-Strategien sollten thematische Cluster aus verwandten Long-Tail Keywords nutzen, um umfassend Suchintentionen abzudecken und topische Autorität aufzubauen.
Ein kostenloses Tool von Google (früher Google Data Studio) zur Erstellung interaktiver Dashboards und Datenvisualisierungen. Looker Studio verbindet verschiedene Datenquellen wie Google Analytics, Google Ads, Search Console, Sheets und externe Datenbanken zu umfassenden Reports. Drag-and-Drop-Interface ermöglicht Erstellung von Charts, Tabellen, Scorecards und Zeitreihen ohne Programmierkenntnisse. Berichte sind teilbar, können automatisch aktualisiert werden und erleichtern Stakeholder-Kommunikation. Filter und Segmente ermöglichen interaktive Analysen. Looker Studio ist ideal für Marketing-Reporting, KPI-Dashboards und datengetriebene Entscheidungsfindung. Templates beschleunigen den Einstieg und bieten Best-Practice-Visualisierungen.
M
Ein Meta-Tag im HTML-Head, das eine kurze Zusammenfassung des Seiteninhalts für Suchmaschinen und Nutzer bereitstellt. Die Meta-Description erscheint oft als Beschreibungstext unter dem Title in Suchergebnissen und beeinflusst Click-Through-Rates erheblich. Optimale Länge liegt bei 150-160 Zeichen, um Abschneiden in SERPs zu vermeiden. Eine gute Meta-Description enthält relevante Keywords, beschreibt präzise den Seiteninhalt, kommuniziert Mehrwert und enthält einen Call-to-Action. Obwohl kein direkter Ranking-Faktor, beeinflusst die Meta-Description User Experience und indirekt SEO-Performance durch höhere CTR. Jede Seite sollte eine einzigartige, überzeugende Meta-Description haben.
HTML-Elemente im Head-Bereich, die Metainformationen über eine Webseite bereitstellen. Wichtige Meta-Tags für SEO sind Title-Tag (Seitentitel in Suchergebnissen), Meta-Description (Beschreibungstext) und Canonical-Tag (bevorzugte URL-Version). Open Graph Tags steuern die Darstellung beim Teilen auf Social Media. Robots-Meta-Tags kontrollieren Indexierung und Crawling. Viewport-Meta-Tags optimieren responsive Design auf mobilen Geräten. Strukturierte Daten (Schema.org) in Meta-Tags ermöglichen Rich Snippets. Gut optimierte Meta-Tags verbessern Click-Through-Rates aus Suchergebnissen und Social Media signifikant.
Die minimal funktionsfähige Version eines Produkts, mit der man am Markt starten kann. Ein MVP enthält nur die wichtigsten Kernfunktionen – genug, um echtes Nutzerfeedback zu sammeln, aber ohne unnötigen Ballast. In der Softwareentwicklung bedeutet das: Erst die Basisfunktionen umsetzen, testen, lernen und dann gezielt erweitern. Dieser Ansatz spart Entwicklungskosten und reduziert das Risiko, an den Nutzerbedürfnissen vorbei zu entwickeln. Statt monatelang an der „perfekten" Lösung zu arbeiten, liefert man schnell einen funktionierenden Prototyp und verbessert ihn iterativ.
Ein Design- und Entwicklungsansatz, bei dem die mobile Version einer Website zuerst konzipiert und umgesetzt wird, bevor Desktop-Versionen entwickelt werden. Mobile-First berücksichtigt die wachsende Dominanz mobiler Internetnutzung und die Einschränkungen kleinerer Bildschirme und Touch-Interfaces. In CSS bedeutet Mobile-First, zunächst Styles für kleine Bildschirme zu definieren und dann per Media Queries für größere Viewports zu erweitern. Seit 2019 nutzt Google Mobile-First-Indexing – die mobile Version ist primär für Rankings relevant. Progressive Enhancement statt Graceful Degradation ist der moderne Standard.
Ein bewährtes Architekturmuster, das Anwendungen in drei Komponenten trennt: Model (Daten und Geschäftslogik), View (Benutzeroberfläche) und Controller (Vermittler zwischen Model und View). Diese Trennung fördert sauberen, wartbaren Code und ermöglicht parallele Entwicklung verschiedener Komponenten. Frameworks wie Laravel, Ruby on Rails und Django basieren auf dem MVC-Muster. Der Controller verarbeitet Benutzeranfragen, holt Daten vom Model und wählt die passende View zur Darstellung. MVC erleichtert Testing, Wiederverwendbarkeit und Skalierung von Webanwendungen erheblich.
Ein weit verbreitetes relationales Open-Source-Datenbankmanagementsystem. MySQL speichert Daten strukturiert in Tabellen und ermöglicht komplexe Abfragen mit SQL (Structured Query Language). Es ist die Standarddatenbank vieler CMS wie WordPress, Drupal und Joomla sowie beliebter Web-Frameworks. MySQL bietet hohe Performance, Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und wird von den meisten Hosting-Anbietern unterstützt. MariaDB ist ein kompatibler Fork mit zusätzlichen Features. Für moderne Webanwendungen sind Kenntnisse in MySQL-Optimierung, Indexierung, Joins und Sicherheitsaspekten wie SQL-Injection-Prävention essentiell.
N
Die Kerninformationen eines lokalen Unternehmens – Firmenname, Adresse und Telefonnummer – die konsistent über alle Online-Verzeichnisse und Plattformen hinweg präsentiert werden sollten. NAP-Konsistenz ist fundamental für Local SEO und beeinflusst lokale Rankings in Google und anderen Suchmaschinen. Abweichungen in Schreibweise, Format oder Details (z.B. "Straße" vs. "Str.") können Suchmaschinen verwirren und Rankings negativ beeinflussen. NAP-Daten sollten identisch auf der Website, im Google Business Profile, in Branchenverzeichnissen, Social Media und Bewertungsplattformen erscheinen. Tools wie Moz Local oder BrightLocal helfen, NAP-Konsistenz zu prüfen und zu optimieren. Korrekte NAP-Daten stärken Vertrauen und lokale Sichtbarkeit.
Eine JavaScript-Laufzeitumgebung, die JavaScript-Code außerhalb des Browsers ausführt und serverseitige Entwicklung ermöglicht. Node.js basiert auf der V8-Engine von Chrome und zeichnet sich durch Event-driven, Non-blocking I/O aus, was hohe Performance bei vielen gleichzeitigen Verbindungen ermöglicht. Mit Node.js können Full-Stack-Entwickler sowohl Frontend als auch Backend in JavaScript schreiben. Das NPM-Ökosystem (Node Package Manager) bietet Hunderttausende Pakete. Frameworks wie Express.js, Nest.js oder Fastify erleichtern die Entwicklung von APIs, Microservices und Echtzeit-Anwendungen.
O
Alle Suchmaschinenoptimierungs-Maßnahmen, die direkt auf der eigenen Website durchgeführt werden. Onpage-SEO umfasst Content-Optimierung (Keywords, Struktur, Qualität), technische Aspekte (Ladezeiten, Mobile-Optimierung, strukturierte Daten), interne Verlinkung, Meta-Tags, URL-Struktur und User Experience. Im Gegensatz zu Offpage-SEO (Backlinks, Social Signals) haben Website-Betreiber bei Onpage-SEO direkte Kontrolle. Core Web Vitals, semantisches HTML, optimierte Bilder und hochwertige, relevante Inhalte sind zentrale Onpage-Faktoren. Regelmäßige SEO-Audits identifizieren Optimierungspotenziale und technische Probleme.
Meta-Tags im HTML-Head, die steuern, wie Inhalte beim Teilen auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, LinkedIn oder Twitter erscheinen. Open Graph Tags definieren Titel (og:title), Beschreibung (og:description), Vorschaubild (og:image), URL (og:url) und Content-Typ (og:type). Ohne korrekte Open Graph Tags wählen Plattformen oft unpassende Bilder oder Texte, was Social-Media-Performance beeinträchtigt. Ein optimiertes og:image (empfohlen 1200x630 Pixel) verbessert Click-Through-Rates deutlich. Twitter nutzt eigene Twitter Cards mit ähnlicher Funktionalität. Open Graph Tags sind essentiell für Social Media Marketing und Content-Distribution. Tools wie Facebook's Sharing Debugger testen Open Graph Implementierung.
Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist und frei verwendet, modifiziert und verteilt werden darf. Open-Source-Software hat die Webentwicklung revolutioniert – WordPress, Linux, MySQL, PHP, React, Vue.js und unzählige weitere Tools sind Open Source. Vorteile umfassen Kostenersparnis, Transparenz, Sicherheit durch Community-Prüfung, Flexibilität und Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern. Verschiedene Lizenzen (MIT, GPL, Apache) regeln Nutzungsbedingungen. Die Open-Source-Community trägt durch Beiträge, Bug-Fixes und Support zum gemeinsamen Wissenspool bei. Viele erfolgreiche Geschäftsmodelle basieren auf Open-Source-Technologien.
P
Die Ladegeschwindigkeit einer Webseite, gemessen in Sekunden bis zur vollständigen Darstellung. PageSpeed ist ein wichtiger Ranking-Faktor für SEO und kritisch für User Experience – langsame Seiten führen zu höheren Absprungraten und geringeren Conversions. Google PageSpeed Insights analysiert Performance und gibt Optimierungsempfehlungen. Wichtige Metriken sind Core Web Vitals: LCP (Largest Contentful Paint), FID (First Input Delay) und CLS (Cumulative Layout Shift). Optimierungen umfassen Bildkomprimierung, Minifizierung von CSS/JS, Browser-Caching, CDN-Nutzung, Lazy Loading und Server-Performance. Jede Sekunde Ladezeit-Reduzierung kann Conversions merklich steigern.
Eine serverseitige Skriptsprache, die speziell für Webentwicklung konzipiert wurde und in HTML eingebettet werden kann. PHP treibt einen Großteil des Webs an – WordPress, Drupal, Laravel und viele andere Plattformen basieren darauf. PHP generiert dynamische Webseiten, verarbeitet Formulardaten, kommuniziert mit Datenbanken und handhabt Sessions. Moderne PHP (Version 8+) bietet starke Typisierung, JIT-Compilation, verbesserte Performance und zeitgemäße Features. PHP-Frameworks wie Laravel, Symfony oder CodeIgniter beschleunigen Entwicklung durch strukturierte Architektur und eingebaute Funktionen. Trotz Konkurrenz durch Node.js bleibt PHP relevant und wird kontinuierlich weiterentwickelt.
Ein verlustfreies Rastergrafik-Format, das Transparenz unterstützt und sich besonders für Grafiken, Logos, Icons und Screenshots eignet. Im Gegensatz zu JPEG komprimiert PNG ohne Qualitätsverlust, was zu größeren Dateien führt. PNG unterstützt Alpha-Transparenz (variable Transparenzstufen), was es ideal für Overlays und Grafiken macht, die sich nahtlos in verschiedene Hintergründe einfügen müssen. Für Fotografien ist JPEG effizienter, für einfache Grafiken ist SVG oft besser. PNG-8 nutzt 256 Farben für kleinere Dateien, PNG-24 bietet Millionen Farben. Tools wie TinyPNG oder ImageOptim optimieren PNG-Dateien ohne sichtbaren Qualitätsverlust. Für moderne Websites sollte PNG zunehmend durch WebP ersetzt werden.
Eine Erweiterung, die einem CMS wie WordPress zusätzliche Funktionen hinzufügt, ohne dass der Core-Code geändert werden muss. WordPress-Plugins reichen von einfachen Kontaktformularen über SEO-Tools bis zu komplexen E-Commerce-Systemen wie WooCommerce. Das offizielle WordPress Plugin Directory bietet über 60.000 kostenlose Plugins; Premium-Plugins werden von Drittanbietern verkauft. Wichtig: Zu viele oder schlecht programmierte Plugins können Performance und Sicherheit gefährden – weniger ist oft mehr. Vor der Installation sollten Sie Bewertungen prüfen, die Update-Frequenz beachten und nur Plugins von vertrauenswürdigen Entwicklern verwenden. Regelmäßige Updates sind Pflicht für Sicherheit und Kompatibilität.
Eine Resource Hint-Technik, die dem Browser mitteilt, kritische Ressourcen mit hoher Priorität frühzeitig zu laden. Mit dem <link rel="preload">-Tag können Fonts, CSS, JavaScript, Bilder oder andere Assets priorisiert werden, die für das initiale Rendering wichtig sind. Preload verbessert LCP (Largest Contentful Paint) durch frühzeitiges Laden von Hero-Images oder kritischen Fonts. Im Gegensatz zu Prefetch (für zukünftige Navigation) lädt Preload Ressourcen für die aktuelle Seite. Übermäßiger Preload-Einsatz kann Performance verschlechtern durch Bandbreiten-Konkurrenz – nur wirklich kritische Ressourcen sollten gepreloadet werden. Chrome DevTools zeigen Preload-Warnings bei fehlerhafter Nutzung.
Eine Webanwendung, die moderne Web-Technologien nutzt, um App-ähnliche Erfahrungen zu bieten. PWAs sind installierbar, funktionieren offline, laden schnell und bieten Push-Benachrichtigungen – ohne App-Store-Distribution. Service Workers ermöglichen Offline-Funktionalität und Hintergrund-Synchronisation. Ein Web App Manifest definiert Darstellung und Verhalten. PWAs kombinieren die Reichweite des Webs mit Features nativer Apps und funktionieren plattformübergreifend. Bekannte PWAs sind Twitter Lite, Pinterest und Starbucks. PWAs bieten ROI-Vorteile durch einmalige Entwicklung statt separater iOS/Android-Apps.
Q
Eine Anfrage an eine Datenbank, um Daten abzurufen, zu ändern, hinzuzufügen oder zu löschen. SQL-Queries verwenden strukturierte Befehle wie SELECT, INSERT, UPDATE und DELETE. Effiziente Queries sind kritisch für Website-Performance – schlecht optimierte Queries können zu langsamen Ladezeiten führen. Query-Optimierung umfasst Indexierung, Vermeidung von SELECT *, sinnvolle JOINs und Caching-Strategien. ORM-Frameworks wie Eloquent (Laravel) oder Prisma abstrahieren SQL-Queries in entwicklerfreundlichere Objekt-basierte Syntax. Database-Profiling-Tools helfen, langsame Queries zu identifizieren und zu optimieren.
R
Eine JavaScript-Bibliothek von Facebook (Meta) zur Entwicklung interaktiver Benutzeroberflächen. React nutzt ein komponentenbasiertes Konzept und den Virtual DOM für effiziente Updates. Mit JSX können HTML-ähnliche Strukturen in JavaScript geschrieben werden. React ist ideal für Single-Page-Applications und komplexe, dynamische UIs. Das Ökosystem umfasst React Router für Navigation, Redux oder Context API für State Management und Next.js für Server-Side Rendering. React ist eine der beliebtesten Frontend-Technologien weltweit und wird von Millionen Websites verwendet, von kleinen Projekten bis zu Facebook und Instagram selbst.
Eine automatische Weiterleitung von einer URL zu einer anderen. 301-Redirects (permanent) signalisieren Suchmaschinen, dass eine Seite dauerhaft umgezogen ist und übertragen Link-Juice an die neue URL – wichtig für SEO bei URL-Änderungen. 302-Redirects (temporär) werden für vorübergehende Weiterleitungen genutzt. Redirects vermeiden 404-Fehler, konsolidieren duplicate Content und ermöglichen Umstrukturierungen ohne Ranking-Verluste. Redirect-Ketten (mehrfache Weiterleitungen) sollten vermieden werden, da sie Performance und SEO negativ beeinflussen. .htaccess (Apache) oder Nginx-Konfigurationen implementieren Server-seitige Redirects.
Ein Ansatz im Webdesign, bei dem sich Websites automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen und Geräte anpassen – vom Smartphone über Tablet bis zum Desktop-Monitor. Dies wird durch flexible, prozentuale Layouts, CSS Media Queries für Breakpoints, flexible Bilder und flüssige Grids (Flexbox, CSS Grid) erreicht. Responsive Design ist heute Standard und SEO-relevant, da Google Mobile-First-Indexing nutzt. Der Ansatz ersetzt separate mobile Websites durch eine einzige, adaptive Lösung. Viewport-Meta-Tag, relative Einheiten (em, rem, %) und Mobile-First-Development sind Kernprinzipien. Testing auf realen Geräten validiert responsive Implementierung.
Eine API-Architektur basierend auf REST (Representational State Transfer) Prinzipien für Webservices. REST-APIs nutzen Standard-HTTP-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE) für CRUD-Operationen und liefern meist JSON-Daten. URLs repräsentieren Ressourcen (z.B. /api/users/123), sind zustandslos und nutzen Status-Codes (200, 404, 500) für Responses. REST-APIs sind weit verbreitet für Frontend-Backend-Kommunikation, Mobile Apps und Microservices. Vorteile sind Einfachheit, Skalierbarkeit und Sprachunabhängigkeit. API-Dokumentation mit OpenAPI/Swagger, Versionierung und Authentifizierung (JWT, OAuth) sind Best Practices.
Erweiterte Suchergebnisse in Google und anderen Suchmaschinen, die zusätzliche visuelle Informationen über Standard-Textsnippets hinaus anzeigen. Rich Snippets entstehen durch strukturierte Daten (Schema Markup) und umfassen Sternbewertungen, Preisangaben, Produktverfügbarkeit, Event-Daten, Rezept-Informationen, FAQ-Akkordeons oder Breadcrumb-Navigation. Sie verbessern Sichtbarkeit und Click-Through-Rates deutlich, da sie mehr Platz in SERPs einnehmen und visuell auffallen. Google's Rich Results Test prüft Implementierung. Nicht alle strukturierten Daten garantieren Rich Snippets – Google entscheidet basierend auf Relevanz und Qualität. Rich Snippets sind wichtiger Bestandteil moderner SEO-Strategien für verbesserte SERP-Präsenz.
S
Ein CSS-Präprozessor, der die Stylesheet-Sprache um leistungsstarke Features erweitert. SCSS (Sassy CSS) ermöglicht Variablen für wiederverwendbare Werte, Nesting für übersichtlichere Struktur, Mixins für wiederverwendbare Code-Blöcke, Funktionen und mathematische Operationen. SCSS-Code wird zu regulärem CSS kompiliert. Vorteile umfassen besser wartbaren, modulareren Code und effizientere Entwicklung großer Stylesheets. Die Syntax ist CSS-kompatibel, was den Einstieg erleichtert. SCSS ist de-facto Standard in modernen Frontend-Workflows und wird von Tools wie Webpack, Vite oder Parcel unterstützt.
Strukturierte Daten im Schema.org-Vokabular, die Suchmaschinen helfen, Website-Inhalte besser zu verstehen und zu interpretieren. Schema Markup wird meist im JSON-LD-Format im HTML eingebettet und beschreibt Entitäten wie Artikel, Produkte, Events, Rezepte, Organisationen oder FAQs. Suchmaschinen nutzen diese Informationen für Rich Snippets, die Suchergebnisse mit zusätzlichen Details anreichern – etwa Sternbewertungen, Preise, Event-Daten oder Breadcrumbs. Schema Markup verbessert Click-Through-Rates und Sichtbarkeit in SERPs. Google's Rich Results Test und Schema Markup Validator helfen bei Implementierung und Testing. Strukturierte Daten sind essentiell für moderne SEO und verbessern die semantische Verständlichkeit von Inhalten.
Ein Cloud-Geschäftsmodell, bei dem Software über das Internet bereitgestellt und meist per Abonnement bezahlt wird. Nutzer greifen über den Browser auf die Anwendung zu, ohne Installation oder lokale Wartung. Bekannte SaaS-Beispiele sind Salesforce, Slack, Dropbox und Microsoft 365. Vorteile umfassen niedrige Einstiegskosten, automatische Updates, Skalierbarkeit und ortsunabhängigen Zugriff. Für Anbieter bedeutet SaaS wiederkehrende Einnahmen und direkten Kundenkontakt. Die Entwicklung von SaaS-Plattformen erfordert robuste Backend-Architektur, Multi-Tenant-Fähigkeit, sichere Authentifizierung und zuverlässige Infrastruktur.
Suchmaschinenoptimierung umfasst alle strategischen und technischen Maßnahmen, die dazu dienen, eine Website in den organischen (unbezahlten) Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen höher zu platzieren. SEO gliedert sich in Onpage-Optimierung (Content, Technik, UX), Offpage-Optimierung (Backlinks, Brand Signals) und technisches SEO (Core Web Vitals, Crawlbarkeit, Mobile-Optimierung). Keyword-Recherche, hochwertige Inhalte, Backlink-Aufbau und kontinuierliche Optimierung sind Kernelemente. Erfolgreiche SEO erhöht qualifizierten Traffic, verbessert Sichtbarkeit und generiert langfristig organische Leads ohne fortlaufende Werbekosten.
Die Ergebnisseite, die Suchmaschinen nach einer Suchanfrage anzeigen. Moderne SERPs enthalten weit mehr als organische Blue Links – Featured Snippets, Knowledge Panels, Local Packs, Image/Video Carousels, People Also Ask-Boxen und Shopping-Ergebnisse konkurrieren um Aufmerksamkeit. Position Zero (Featured Snippet) steht über organischen Ergebnissen und generiert signifikanten Traffic. SERP-Features variieren je nach Suchintention und Query-Typ (informational, navigational, transactional). SEO-Strategien müssen SERP-Landschaft berücksichtigen und für relevante Features optimieren. Tools wie SEMrush oder Ahrefs analysieren SERP-Wettbewerb. Verständnis von SERP-Dynamiken ist essentiell für Click-Through-Rate-Optimierung und Traffic-Generierung.
SMTP ist das Standardprotokoll zum Versenden von E-Mails im Internet – vergleichbar mit dem Postboten, der Briefe transportiert. Wenn Ihr Kontaktformular E-Mails verschickt, nutzt es SMTP, um die Nachricht an den Empfänger-Server zu übermitteln. Wichtige SMTP-Einstellungen sind der Server (z.B. smtp.gmail.com), der Port (meist 587 für TLS oder 465 für SSL) und die Authentifizierung. Viele Webhoster blockieren die direkte PHP-Mail-Funktion aus Sicherheitsgründen, weshalb ein dedizierter SMTP-Server oder Dienste wie Mailgun, SendGrid oder Amazon SES oft zuverlässiger sind. Häufige Probleme: falsche Zugangsdaten, blockierte Ports oder fehlende SPF/DKIM-Einträge im DNS.
Eine Webanwendung, die innerhalb einer einzigen HTML-Seite läuft und Inhalte dynamisch nachlädt, ohne vollständige Seiten-Reloads. SPAs bieten App-ähnliche, flüssige Nutzererfahrung mit schnellen Übergängen zwischen Views. JavaScript-Frameworks wie React, Vue.js oder Angular sind typisch für SPA-Entwicklung. Der Browser lädt initial eine minimale HTML-Shell, dann übernimmt JavaScript das Routing und rendert Views dynamisch. APIs liefern Daten im JSON-Format. Herausforderungen umfassen SEO (lösbar durch Server-Side Rendering), initiale Ladezeit und Browser-Navigation. SPAs sind ideal für interaktive Web-Apps wie Gmail, Trello oder Spotify Web Player.
Maschinenlesbare Daten in standardisiertem Format, die Suchmaschinen helfen, Website-Inhalte semantisch zu verstehen. Strukturierte Daten nutzen Vokabulare wie Schema.org und werden meist als JSON-LD, Microdata oder RDFa implementiert. Sie beschreiben Entitäten, Beziehungen und Eigenschaften von Inhalten – etwa Artikel-Autor, Produkt-Preis, Event-Datum oder Rezept-Zutaten. Google nutzt strukturierte Daten für Rich Results wie Sternbewertungen, FAQ-Akkordeons, Breadcrumb-Navigation oder Product Cards in SERPs. Korrekte Implementierung verbessert Sichtbarkeit und Click-Through-Rates. Google Search Console meldet Fehler in strukturierten Daten. Strukturierte Daten sind fundamentaler Bestandteil moderner SEO-Strategien.
Das zugrundeliegende Ziel oder Bedürfnis, das Nutzer mit einer Suchanfrage verfolgen. Man unterscheidet vier Haupttypen: Informational (Wissen erlangen), Navigational (bestimmte Website finden), Transactional (Kauf/Handlung) und Commercial Investigation (Kaufvorbereitung/Vergleich). Modernes SEO fokussiert auf Suchintention statt bloße Keywords – Content muss die jeweilige Intention optimal erfüllen. Google's Algorithmen analysieren Suchintention durch Nutzerverhalten, Kontext und semantische Signale. Erfolgreiche Content-Strategien matchen Format, Tiefe und Stil an die dominante Suchintention der Ziel-Keywords. SERP-Analyse zeigt, welche Content-Typen Google für eine Query bevorzugt. Suchintentions-Optimierung verbessert Rankings und User Satisfaction.
Ein XML-basiertes Vektorgrafikformat für skalierbare, verlustfreie Grafiken und Icons. Im Gegensatz zu Pixel-basierten Formaten (PNG, JPEG) bleiben SVGs bei jeder Größe scharf und gestochen – ideal für Responsive Design und hochauflösende Displays. SVG-Dateien sind oft kleiner als Bitmap-Alternativen, können mit CSS gestylt und mit JavaScript animiert werden. Inline-SVGs ermöglichen direkte DOM-Manipulation und CSS-Styling. SVGs eignen sich für Logos, Icons, Illustrationen, Diagramme und einfache Grafiken. Tools wie SVGO optimieren SVG-Code und reduzieren Dateigröße. Browser-Support ist universell, SVG ist Standard für moderne Webgrafiken.
Ein digitales Zertifikat, das die Identität einer Website bestätigt und die Datenübertragung zwischen Browser und Server verschlüsselt (HTTPS). SSL-Zertifikate (heute technisch TLS) sind Standard und essentiell für Sicherheit, Nutzervertrauen, DSGVO-Compliance und SEO. Browser markieren Websites ohne SSL als "Nicht sicher" und warnen Nutzer. Google bevorzugt HTTPS-Sites in Rankings. Verschiedene Validierungsstufen existieren: Domain-Validated (DV), Organization-Validated (OV) und Extended Validation (EV). Let's Encrypt bietet kostenlose, automatisch erneuerte SSL-Zertifikate, was HTTPS für alle zugänglich macht.
T
Eine von Microsoft entwickelte, typsichere Erweiterung von JavaScript, die statische Typisierung und moderne Sprachfeatures hinzufügt. TypeScript kompiliert zu regulärem JavaScript und ist vollständig kompatibel mit bestehendem JS-Code. Die Typisierung ermöglicht Fehlerprüfung während der Entwicklung, verbesserte IDE-Unterstützung mit IntelliSense, Autocomplete und Refactoring-Tools. TypeScript reduziert Runtime-Fehler, verbessert Code-Wartbarkeit und ermöglicht sicherere Zusammenarbeit in Teams. Beliebte Frameworks wie Angular nutzen TypeScript standardmäßig, React und Vue.js bieten exzellente TypeScript-Support. Interfaces, Generics und Type Guards sind mächtige TypeScript-Features für robuste Anwendungen.
Ein HTML-Element im Head-Bereich, das den Titel einer Webseite definiert und als Haupt-Überschrift in Suchergebnissen erscheint. Der Title-Tag ist einer der wichtigsten Onpage-SEO-Faktoren und beeinflusst Rankings und Click-Through-Rates direkt. Optimale Länge liegt bei 50-60 Zeichen, um Abschneiden in SERPs zu vermeiden. Ein guter Title enthält das Haupt-Keyword möglichst am Anfang, beschreibt präzise den Seiteninhalt, spricht Nutzer an und inkludiert oft den Brand-Namen. Der Title erscheint auch im Browser-Tab und als Standard-Titel bei Social Shares. Jede Seite sollte einen einzigartigen, beschreibenden Title-Tag haben. Title-Optimierung ist fundamentale SEO-Basis für bessere Rankings und Traffic.
Die Kunst und Technik der Schriftgestaltung auf Websites. Webtypografie umfasst Schriftartwahl, Größen, Zeilenhöhen, Abstände (Tracking, Kerning), Kontraste und Hierarchien. Gute Typografie verbessert Lesbarkeit, Verständlichkeit und Markenwirkung erheblich. Web Fonts (Google Fonts, Adobe Fonts) ermöglichen vielfältige Schriftarten jenseits System-Fonts. Performance-Aspekte umfassen Font-Loading-Strategien (font-display), Subsetting und variable Fonts. Responsive Typography passt Schriftgrößen an Viewport an. Accessibility erfordert ausreichende Kontraste (WCAG) und relative Größenangaben (rem, em) für Skalierbarkeit.
U
UI (User Interface) Design gestaltet die visuelle Oberfläche und Interaktionselemente, UX (User Experience) Design fokussiert auf die gesamte Nutzererfahrung und Usability. UI umfasst Farbschema, Typografie, Buttons, Icons und Layout. UX umfasst User Research, Information Architecture, Wireframes, Prototyping und Usability-Testing. Gutes UX/UI-Design ist intuitiv, effizient, angenehm und barrierefrei. Design-Systeme wie Material Design oder Fluent etablieren konsistente Patterns. Tools wie Figma, Adobe XD oder Sketch unterstützen den Design-Prozess. UX-Optimierung steigert Conversions, reduziert Absprünge und erhöht Nutzerzufriedenheit messbar.
Die vorherige Version von Google Analytics (GA3), die im Juli 2023 durch Google Analytics 4 (GA4) abgelöst wurde. Universal Analytics nutzte ein Session-basiertes Tracking-Modell und erfasste Pageviews, Events, E-Commerce-Transaktionen und User-Interaktionen über Cookies. Seit Juli 2023 sammelt Universal Analytics keine neuen Daten mehr – alle Properties müssen auf GA4 migriert werden. Historische UA-Daten bleiben vorübergehend verfügbar, aber Google empfiehlt Export für langfristige Archivierung. GA4 unterscheidet sich fundamental durch Event-basiertes Tracking, maschinelles Lernen und verbesserte Cross-Platform-Fähigkeiten. Websites, die noch UA nutzen, müssen dringend auf GA4 umstellen, da UA vollständig eingestellt wurde.
Der Aufbau und die Organisation von Website-Adressen. SEO-freundliche URLs sind kurz, beschreibend, enthalten relevante Keywords und nutzen Bindestriche statt Unterstriche. Klare Hierarchien (z.B. /kategorie/unterkategorie/seite) helfen Nutzern und Suchmaschinen, die Site-Struktur zu verstehen. Sprechende URLs (saschafix.de/webdesign) sind besser als kryptische Parameter (site.com/?p=123). Konsistenz ist wichtig – einmal gewählte URL-Muster sollten beibehalten werden. Bei Änderungen sind 301-Redirects essentiell. Canonical Tags und URL-Parameter-Behandlung vermeiden Duplicate Content. HTTPS, keine Sonderzeichen und Kleinschreibung sind Best Practices.
Die kontinuierliche Überwachung der Erreichbarkeit und Verfügbarkeit einer Website durch automatisierte Prüfsysteme. Uptime-Monitoring-Dienste senden in regelmäßigen Intervallen (z.B. jede Minute) Anfragen an Ihre Website und messen Antwortzeit und HTTP-Statuscode. Bei Ausfällen oder kritischen Fehlern (500 Error, Timeout) werden Sie sofort per E-Mail, SMS oder Push-Benachrichtigung alarmiert. Tools wie UptimeRobot, Pingdom oder StatusCake bieten kostenlose und Premium-Varianten. Monitoring zeigt auch historische Verfügbarkeitsstatistiken und Ladezeit-Trends. Für professionelle Websites ist 24/7-Monitoring essentiell, um Ausfallzeiten zu minimieren und schnell reagieren zu können. Viele Monitoring-Tools prüfen zusätzlich SSL-Zertifikate, DNS-Einträge und spezifische Website-Funktionen.
V
Ein progressives JavaScript-Framework für den Aufbau moderner Benutzeroberflächen. Vue.js kombiniert das Beste aus React und Angular – komponentenbasierte Architektur mit einfacher Lernkurve. Das Reaktive Datenbinding synchronisiert automatisch DOM und Daten. Vue ist flexibel einsetzbar – von einfachen Widgets bis zu komplexen SPAs. Die Single-File-Components (.vue) vereinen Template, Script und Style. Das Ökosystem umfasst Vue Router, Vuex/Pinia für State Management und Nuxt.js für Server-Side Rendering. Vue.js ist besonders beliebt in Asien und wird von Unternehmen wie Alibaba und Xiaomi eingesetzt.
Ein System zur Verwaltung von Änderungen an Code und Dateien über Zeit. Git ist das dominierende Versionskontrollsystem und ermöglicht parallele Entwicklung in Branches, Tracking aller Änderungen, Rückgängigmachen von Fehlern und Kollaboration im Team. Jeder Commit dokumentiert was, wann und von wem geändert wurde. Merge-Strategien integrieren verschiedene Entwicklungsstränge. Platforms wie GitHub, GitLab oder Bitbucket erweitern Git um Code-Reviews, CI/CD, Issue-Tracking und Wiki. Versionskontrolle ist unverzichtbar für professionelle Softwareentwicklung und ermöglicht sichere Experimentation und Zusammenarbeit.
Die Zeit, die Nutzer auf einer Webseite oder Website verbringen, bevor sie zur Suchmaschine zurückkehren oder die Seite verlassen. Verweildauer ist ein indirekter SEO-Signal-Geber – lange Verweildauer deutet auf relevanten, wertvollen Content hin, während kurze Verweildauer auf mangelnde Relevanz oder schlechte User Experience hinweisen kann. Google misst Verweildauer durch Nutzerverhalten wie Zurück-zur-Suche-Klicks (Pogo-Sticking). Faktoren, die Verweildauer beeinflussen, sind Content-Qualität, Lesbarkeit, Multimedia-Einbindung, interne Verlinkung und Page Experience. Engagement-Metriken wie Scroll-Tiefe und Interaktionsrate ergänzen Verweildauer-Analysen. Optimierung zielt auf längere, qualitativ hochwertige Nutzersessions ab.
Der sichtbare Bereich einer Webseite im Browser-Fenster. Viewport-Dimensionen variieren je nach Gerät – Desktop, Tablet, Smartphone haben unterschiedliche Viewports. Das Viewport-Meta-Tag (<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1">) steuert Darstellung auf mobilen Geräten und ist essentiell für Responsive Design. CSS Media Queries nutzen Viewport-Größen für Breakpoints und adaptive Layouts. Viewport-Units (vw, vh) in CSS beziehen sich auf Viewport-Dimensionen. Above the Fold bezeichnet Inhalte im initialen Viewport ohne Scrollen. Viewport-Optimierung ist fundamental für Mobile-First-Design und Core Web Vitals wie LCP.
W
Siehe Hosting – der Service, der Server-Ressourcen für Websites bereitstellt.
Ein modernes Bildformat von Google, das deutlich bessere Kompression als JPEG und PNG bei vergleichbarer Qualität bietet. WebP unterstützt sowohl verlustbehaftete als auch verlustfreie Kompression sowie Transparenz und Animationen. Im Durchschnitt sind WebP-Bilder 25-35% kleiner als JPEGs, was Ladezeiten und Bandbreite erheblich reduziert. Alle modernen Browser unterstützen WebP. Für Fallback-Unterstützung älterer Browser nutzt man das <picture>-Element mit WebP und JPEG/PNG-Alternativen. WordPress, Shopify und CDNs bieten automatische WebP-Konvertierung. WebP-Einsatz verbessert Core Web Vitals (besonders LCP) und ist Best Practice für Performance-Optimierung moderner Websites.
Ein Module Bundler für JavaScript-Anwendungen, der Code, Assets und Abhängigkeiten in optimierte Bundles verpackt. Webpack verarbeitet JavaScript, CSS, Bilder und andere Ressourcen durch Loader und Plugins. Es ermöglicht Code-Splitting für bessere Performance, Tree-Shaking zum Entfernen ungenutzten Codes und Hot Module Replacement für schnellere Entwicklung. Webpack ist essentiell für moderne Frontend-Workflows mit React, Vue.js oder Angular. Die Konfiguration kann komplex sein, weshalb Tools wie Create React App oder Vite vorkonfigurierte Setups bieten. Webpack optimiert Bundle-Größen und Ladezeiten durch Minification und Compression.
Das weltweit meistgenutzte Content Management System, das über 40% aller Websites antreibt. WordPress ist Open Source, bietet einen intuitiven Editor (Gutenberg), Tausende Themes und Plugins für erweiterte Funktionen. Ursprünglich als Blogging-Platform gestartet, eignet sich WordPress heute für Unternehmenswebsites, Online-Shops (WooCommerce), Portfolios und Communities. Vorteile sind einfache Bedienung, großes Ökosystem, SEO-Freundlichkeit und aktive Community. Nachteile können Performance-Probleme bei schlechter Konfiguration und Sicherheitsrisiken durch veraltete Plugins sein. Managed WordPress Hosting erleichtert Wartung und Optimierung.
X
Eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in textbasiertem Format. XML ist plattform- und programmiersprachenunabhängig und wird für Datenaustausch, Konfigurationsdateien und Datenbanken verwendet. Im Web-Kontext sind XML-Sitemaps wichtig für SEO – sie listen alle URLs einer Website für Suchmaschinen. RSS-Feeds nutzen XML für Content-Syndication. Während JSON XML in vielen Bereichen (besonders APIs) abgelöst hat, bleibt XML relevant für spezifische Anwendungsfälle wie Office-Formate (DOCX, XLSX) oder strukturierte Daten-Feeds.
Y
Ein Package Manager für JavaScript, entwickelt von Facebook als Alternative zu NPM. Yarn installiert, aktualisiert und verwaltet Projekt-Abhängigkeiten. Vorteile gegenüber NPM (klassisch) waren schnellere Installationen durch Parallelisierung, deterministisches Verhalten durch Lockfile (yarn.lock) und bessere Sicherheit. Moderne NPM-Versionen haben viele dieser Vorteile übernommen. Yarn 2+ (Berry) führt Plug'n'Play ein, das node_modules eliminiert. Die Wahl zwischen Yarn und NPM ist oft Präferenz – beide sind ausgereift und weit verbreitet in modernen JavaScript-Projekten.
Z
Eine CSS-Eigenschaft, die die Stapelreihenfolge von positionierten Elementen auf der Z-Achse (Tiefe) steuert. Höhere z-index-Werte erscheinen vor Elementen mit niedrigeren Werten. Z-index funktioniert nur bei positionierten Elementen (position: relative, absolute, fixed oder sticky). Stacking Contexts können die z-index-Hierarchie beeinflussen. Typische Anwendungen sind Modals, Dropdowns, Tooltips und fixierte Navigation. Best Practice ist ein organisiertes z-index-System (z.B. 100er-Schritte: Navigation 100, Modals 1000, Tooltips 2000) statt willkürliche hohe Werte wie 999999.
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