Website-Reparatur Ratgeber

Wenn der 500-Fehler zuschlägt

Ein 500 Internal Server Error ist einer der frustrierendsten Momente für Website-Betreiber: Die Seite ist plötzlich nicht mehr erreichbar, Besucher sehen nur eine Fehlermeldung. Was viele nicht wissen: In den meisten Fällen können Sie den Fehler selbst beheben, ohne auf externe Hilfe warten zu müssen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die häufigsten Ursachen und führt Sie Schritt für Schritt durch die Lösungen – von der einfachen .htaccess-Reparatur bis zum Auslesen der Server-Logs.

Was bedeutet der 500 Internal Server Error?

Der 500 Internal Server Error ist ein HTTP-Statuscode, der signalisiert, dass auf dem Server etwas schiefgelaufen ist – allerdings ohne zu verraten, was genau das Problem ist. Anders als bei einem 404-Fehler, der eine nicht gefundene Seite anzeigt, oder einer weißen Seite ohne Fehlermeldung, ist der 500er eine Art „Notsignal" des Servers: Er hat versucht, Ihre Anfrage zu verarbeiten, ist aber auf ein unerwartetes Problem gestoßen.

Für Besucher Ihrer Website bedeutet das: Die Seite ist nicht erreichbar. Für Sie als Betreiber bedeutet es: Es gibt ein technisches Problem, das Sie schnellstmöglich beheben sollten. Die gute Nachricht ist: In etwa 80 Prozent der Fälle liegt das Problem nicht am Server selbst, sondern an einer Fehlkonfiguration in Ihrer Website – und die lässt sich meist mit wenigen Handgriffen korrigieren.

💡 Warum der 500-Fehler so unspezifisch ist

Der Server gibt bewusst keine Details zum Fehler preis, um keine sensiblen Informationen nach außen zu tragen. Die genaue Fehlerursache steht aber in den Server-Logs – dort müssen Sie nachsehen, wenn die Standardlösungen nicht greifen.

Häufige Ursachen für den 500-Fehler

Der 500 Internal Server Error kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. In meiner Erfahrung als Webentwickler sind diese vier Ursachen für etwa 90 Prozent aller Fälle verantwortlich:

  • Fehlerhafte .htaccess-Datei: Ein Tippfehler oder eine inkompatible Direktive in der .htaccess-Datei führt sofort zu einem 500-Fehler. Das passiert besonders häufig nach manuellen Änderungen für Weiterleitungen oder Cache-Regeln.
  • Inkompatible oder fehlerhafte Plugins: Bei WordPress und anderen CMS kann ein einzelnes fehlerhaftes Plugin die gesamte Website lahmlegen. Besonders nach Updates treten solche Probleme auf.
  • PHP-Speicherlimit überschritten: Wenn ein Skript mehr Arbeitsspeicher benötigt, als der Server erlaubt, bricht die Verarbeitung ab und es erscheint ein 500-Fehler.
  • Falsche Dateirechte: Dateien und Ordner müssen bestimmte Berechtigungen haben. Sind diese zu restriktiv oder zu offen gesetzt, kann der Server die Dateien nicht korrekt verarbeiten.

Seltener, aber ebenfalls möglich sind Server-Überlastung, defekte Datenbank-Verbindungen oder Fehler in PHP-Skripten. Die gute Nachricht: Alle diese Probleme lassen sich systematisch eingrenzen und beheben.

📊 Praxis-Beispiel: 500-Fehler nach Plugin-Update

Ein Kunde aktualisierte ein SEO-Plugin und erhielt sofort einen 500-Fehler. Die Ursache: Das Plugin war nicht kompatibel mit der installierten PHP-Version. Nach Deaktivierung per FTP und Rückkehr zur alten Plugin-Version war die Website wieder online – Lösung innerhalb von 5 Minuten.
500 Internal Server Error beheben - Server überfordert mit Fehlermeldungen und gestörten Datenströmen
Der 500 Internal Server Error: Wenn der Server überfordert ist und die Verarbeitung abbricht

Erste Schritte: Schnelle Diagnose

Bevor Sie tief in die Fehlersuche einsteigen, sollten Sie einige einfache Schritte durchführen, die das Problem manchmal bereits lösen oder zumindest eingrenzen. Diese Checks dauern zusammen weniger als zwei Minuten:

  • Seite neu laden: Drücken Sie Strg+F5 (Windows) oder Cmd+Shift+R (Mac), um die Seite ohne Cache neu zu laden. Manchmal liegt der Fehler nur an einem veralteten Cache.
  • Anderen Browser testen: Öffnen Sie die Website in einem anderen Browser oder im Inkognito-Modus. So schließen Sie browser-spezifische Probleme aus.
  • Andere Seiten prüfen: Versuchen Sie, andere Unterseiten Ihrer Website aufzurufen. Wenn nur eine bestimmte Seite betroffen ist, liegt das Problem möglicherweise in deren spezifischem Code.
  • Zeitpunkt eingrenzen: Überlegen Sie, wann der Fehler zuerst auftrat. Haben Sie kurz vorher etwas geändert – ein Plugin aktualisiert, die .htaccess bearbeitet, Dateien hochgeladen?

Diese Informationen helfen Ihnen, die Ursache schneller zu finden. Wenn der Fehler beispielsweise unmittelbar nach einem Plugin-Update auftrat, wissen Sie bereits, wo Sie ansetzen müssen. Falls die gesamte Website betroffen ist, deutet das eher auf ein allgemeines Problem wie die .htaccess-Datei oder die PHP-Konfiguration hin.

Lösung 1: .htaccess-Datei prüfen und erneuern

Die .htaccess-Datei ist eine der häufigsten Fehlerquellen für 500-Errors. Sie steuert wichtige Server-Einstellungen wie Weiterleitungen, Cache-Regeln und Zugriffsbeschränkungen. Ein einziger Syntaxfehler reicht, um die gesamte Website lahmzulegen. So gehen Sie vor:

Verbinden Sie sich per FTP oder SFTP mit Ihrem Webserver. Verwenden Sie dafür einen FTP-Client wie FileZilla oder WinSCP. Navigieren Sie zum Root-Verzeichnis Ihrer Website – das ist meist der Ordner, in dem sich Dateien wie index.php oder wp-config.php befinden. Suchen Sie die Datei .htaccess. Achtung: Sie beginnt mit einem Punkt und ist deshalb oft versteckt. Aktivieren Sie in Ihrem FTP-Client die Option „Versteckte Dateien anzeigen".

Benennen Sie die .htaccess-Datei um, zum Beispiel in .htaccess_old. Laden Sie die Seite nun neu. Wenn der 500-Fehler verschwindet, war die .htaccess die Ursache. Erstellen Sie nun eine neue, leere .htaccess-Datei und fügen Sie die alten Regeln Zeile für Zeile wieder ein. Testen Sie nach jeder Ergänzung, ob die Website noch funktioniert. So finden Sie die fehlerhafte Zeile.

Checkliste: .htaccess-Fehler finden

  • FTP-Verbindung zum Server herstellen
  • Versteckte Dateien im FTP-Client aktivieren
  • .htaccess umbenennen in .htaccess_old
  • Website testen – funktioniert sie jetzt?
  • Neue .htaccess erstellen und alte Regeln schrittweise hinzufügen
  • Nach jeder Änderung testen

Lösung 2: Plugins deaktivieren und Fehlerquelle finden

Wenn Sie einen 500 Error bei WordPress oder einem anderen CMS haben, sind fehlerhafte Plugins eine häufige Ursache. Das Problem: Wenn die Website nicht mehr lädt, können Sie sich auch nicht im Backend anmelden, um Plugins zu deaktivieren. Die Lösung führt daher über den FTP-Zugang.

Verbinden Sie sich per FTP mit Ihrem Server und navigieren Sie zum Ordner wp-content (bei WordPress). Benennen Sie den Ordner plugins um in plugins_deactivated. Dadurch werden alle Plugins auf einen Schlag deaktiviert. Laden Sie Ihre Website neu. Wenn der 500-Fehler verschwindet, war definitiv ein Plugin die Ursache.

Benennen Sie den Ordner zurück in plugins und gehen Sie nun systematisch vor: Öffnen Sie den Ordner und benennen Sie einzelne Plugin-Ordner nacheinander um – zum Beispiel contact-form-7 in contact-form-7_deactivated. Testen Sie nach jeder Umbenennung die Website. Sobald der Fehler verschwindet, haben Sie das schuldige Plugin identifiziert. Entfernen Sie das Plugin oder aktualisieren Sie es auf eine kompatible Version.

Wichtig: Backup vor Plugin-Änderungen

Erstellen Sie vor dem Deaktivieren oder Löschen von Plugins immer ein Backup Ihrer Datenbank. Manche Plugins speichern Einstellungen in der Datenbank, die beim Löschen verloren gehen können. Ein Backup ermöglicht Ihnen die Rückkehr zum Ausgangszustand.
500 Error Plugin deaktivieren per FTP - Ordnerstruktur und systematische Fehleranalyse
Systematisches Troubleshooting: Plugins per FTP deaktivieren und die Fehlerquelle eingrenzen

Lösung 3: PHP-Version und Speicherlimit prüfen

Ein zu niedriges PHP-Speicherlimit oder eine inkompatible PHP-Version können ebenfalls 500-Fehler auslösen. Moderne WordPress-Installationen benötigen mindestens 256 MB Arbeitsspeicher – viele Shared-Hosting-Pakete bieten standardmäßig aber nur 128 MB. Wenn Ihre Website wächst oder Sie speicherhungrige Plugins installieren, reicht das nicht mehr aus.

Um das PHP-Speicherlimit zu erhöhen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Die einfachste: Ergänzen Sie die wp-config.php (bei WordPress) um folgende Zeile, direkt nach der Zeile mit WP_DEBUG:

define('WP_MEMORY_LIMIT', '256M');

Alternativ können Sie das Speicherlimit in der php.ini-Datei erhöhen. Diese Datei befindet sich meist im Root-Verzeichnis Ihrer Website. Falls sie nicht existiert, erstellen Sie eine neue Textdatei mit dem Namen php.ini und fügen Sie folgende Zeile ein:

memory_limit = 256M

Prüfen Sie auch Ihre PHP-Version. Viele ältere Themes und Plugins sind nicht mit PHP 8 kompatibel. Die meisten Hosting-Anbieter erlauben es Ihnen, die PHP-Version im Hosting-Control-Panel zu ändern. Wählen Sie eine stabile Version – derzeit ist PHP 8.3 empfehlenswert. PHP 8.2 ist ebenfalls noch in Ordnung, erhält aber nur noch bis Ende 2026 Sicherheitsupdates. Vermeiden Sie PHP 8.1 oder älter, da diese keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Testen Sie nach der Umstellung Ihre Website gründlich.

💡 PHP-Version prüfen ohne Admin-Zugang

Erstellen Sie eine Datei namens info.php mit folgendem Inhalt: <?php phpinfo(); ?> und laden Sie sie per FTP ins Root-Verzeichnis hoch. Rufen Sie dann ihre-domain.de/info.php im Browser auf – Sie sehen alle PHP-Einstellungen. Löschen Sie die Datei danach wieder aus Sicherheitsgründen.

Lösung 4: Dateirechte korrigieren bei 500-Fehler

Falsche Dateirechte sind eine weitere häufige Ursache für 500-Fehler. Unter Linux-Servern werden Zugriffsrechte mit dreistelligen Zahlen angegeben – zum Beispiel 644 oder 755. Diese Zahlen steuern, wer eine Datei lesen, schreiben oder ausführen darf. Wenn die Rechte zu restriktiv sind, kann der Server die Dateien nicht verarbeiten. Sind sie zu offen, entstehen Sicherheitslücken.

Die korrekten Standard-Berechtigungen für WordPress und die meisten anderen CMS sind:

  • Dateien: 644 – Der Besitzer kann lesen und schreiben, alle anderen nur lesen
  • Ordner: 755 – Der Besitzer kann alles, alle anderen können lesen und ausführen
  • wp-config.php: 600 – Nur der Besitzer kann lesen und schreiben, niemand sonst hat Zugriff

Um Dateirechte zu ändern, verbinden Sie sich per FTP mit Ihrem Server. Die meisten FTP-Clients wie FileZilla zeigen die aktuellen Rechte an, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datei klicken und „Dateiberechtigungen" wählen. Setzen Sie die Rechte auf die oben genannten Werte. Bei vielen Dateien können Sie im FTP-Client auch rekursiv vorgehen: Wählen Sie den gesamten Website-Ordner, setzen Sie die Rechte und aktivieren Sie die Option „In Unterverzeichnisse übernehmen".

Lösung 5: Error-Logs auslesen

Wenn die bisherigen Lösungen nicht geholfen haben, ist es Zeit für die „Detektivarbeit": das Auslesen der Server-Logs. Diese Protokolldateien enthalten detaillierte Informationen darüber, was genau schiefgelaufen ist. Der Nachteil: Die Logs sind technisch und erfordern etwas Einarbeitung. Der Vorteil: Sie nennen Ihnen die exakte Fehlerursache inklusive Dateiname und Zeilennummer.

Die Error-Logs finden Sie je nach Hosting-Anbieter an unterschiedlichen Orten. Bei den meisten Shared-Hosting-Paketen liegen sie im Ordner logs oder log im Root-Verzeichnis Ihrer Website. Die Datei heißt meist error_log oder error.log. Alternativ können Sie im Hosting-Control-Panel nach „Error Logs", „Fehlerprotokolle" oder „Server Logs" suchen – die meisten Anbieter stellen dort eine komfortable Ansicht bereit.

Öffnen Sie die Log-Datei und suchen Sie nach Einträgen, die zeitlich mit dem Auftreten des 500-Fehlers übereinstimmen. Achten Sie auf Zeilen, die mit [error] oder [critical] beginnen. Häufige Fehlertypen sind:

  • PHP Parse Error: Syntaxfehler im Code, meist mit Angabe der Datei und Zeilennummer
  • Fatal error: Allowed memory size exhausted: PHP-Speicherlimit überschritten
  • Internal Server Error .htaccess: Ungültige Direktive in der .htaccess

Notieren Sie sich die Fehlermeldung und suchen Sie online nach einer Lösung. Meistens finden Sie in Foren oder der WordPress-Dokumentation bereits fertige Lösungsansätze. Falls Sie die Meldung nicht interpretieren können, kontaktieren Sie Ihren Hoster mit dem Log-Auszug – so kann der Support gezielt helfen.

Alternativ können Sie auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Ich analysiere das Problem, lese die Logs aus und behebe den Fehler meist am selben Tag. Mehr zu meinem Website-Reparatur Service.

Wann Sie den Hoster kontaktieren sollten

In manchen Fällen liegt das Problem tatsächlich beim Server selbst – und dann können Sie als Website-Betreiber nichts ausrichten. Kontaktieren Sie Ihren Hosting-Anbieter, wenn folgende Situationen eintreten:

  • Alle Lösungsversuche schlagen fehl: Sie haben .htaccess geprüft, Plugins deaktiviert, Dateirechte gesetzt – der Fehler bleibt bestehen.
  • Error-Logs zeigen Server-Probleme: Meldungen wie „Segmentation fault", „Out of resources" oder „Server temporarily unavailable" deuten auf Server-Überlastung oder Konfigurationsprobleme hin.
  • Mehrere Websites auf demselben Server sind betroffen: Wenn auch andere Kunden des Hosters Probleme melden, liegt es vermutlich am Server.
  • Der Fehler tritt nur zu bestimmten Zeiten auf: Sporadische 500-Fehler können auf Server-Überlastung während Traffic-Spitzen hindeuten.

Bereiten Sie für den Support folgende Informationen vor: Zeitpunkt des ersten Auftretens, betroffene URLs, Auszüge aus dem Error-Log und eine Beschreibung dessen, was Sie bereits versucht haben. Je präziser Ihre Informationen, desto schneller kann der Support helfen.

📞 Support effektiv nutzen

Senden Sie dem Support nicht nur „Meine Website funktioniert nicht", sondern konkrete Details: „500-Fehler seit 18:30 Uhr, Error-Log zeigt 'Allowed memory size exhausted', bereits Speicherlimit in wp-config auf 256M erhöht, Problem besteht weiterhin." So verkürzen Sie die Wartezeit erheblich.

So vermeiden Sie 500-Fehler in Zukunft

Ein 500-Fehler lässt sich nicht immer verhindern – aber Sie können das Risiko deutlich reduzieren und im Ernstfall schneller reagieren. Diese Maßnahmen helfen Ihnen, künftige Probleme zu vermeiden oder zumindest schnell zu beheben:

  • Regelmäßige Backups: Erstellen Sie täglich automatische Backups von Dateien und Datenbank. So können Sie im Notfall innerhalb von Minuten zur letzten funktionierenden Version zurückkehren.
  • Updates auf Staging-Umgebung testen: Installieren Sie Plugin- und Theme-Updates nicht direkt auf der Live-Website, sondern testen Sie sie zunächst auf einer Kopie Ihrer Website.
  • .htaccess-Änderungen dokumentieren: Bevor Sie die .htaccess bearbeiten, erstellen Sie eine Kopie und notieren Sie, was Sie ändern. Bei Problemen können Sie schnell zur Originalversion zurückkehren.
  • PHP-Version aktuell halten: Veraltete PHP-Versionen führen zu Inkompatibilitäten. Aktualisieren Sie regelmäßig auf eine aktuelle, aber stabile Version.
  • Monitoring einrichten: Tools wie Uptime-Monitoring informieren Sie sofort, wenn Ihre Website nicht erreichbar ist – oft bevor Ihre Kunden es bemerken.

Wenn Sie diese Praktiken umsetzen, reduzieren Sie nicht nur die Wahrscheinlichkeit von 500-Fehlern erheblich, sondern können auch bei anderen technischen Problemen schneller reagieren. Die Zeit, die Sie in Prävention investieren, sparen Sie mehrfach bei der Fehlerbehebung ein.

500 Error Logs auslesen - Server-Monitoring Dashboard mit detaillierter Fehleranalyse
Professionelles Monitoring: Server-Logs liefern die entscheidenden Hinweise zur Fehlerursache

Häufig gestellte Fragen

Alles, was Sie wissen müssen

Ein plötzlich auftretender 500-Fehler deutet meist auf eine kürzlich vorgenommene Änderung hin. Die häufigsten Auslöser sind Plugin-Updates, Änderungen an der .htaccess-Datei oder ein überschrittenes PHP-Speicherlimit nach dem Hinzufügen neuer Funktionen. Überlegen Sie, was Sie in den letzten 24 Stunden geändert haben – das ist meist die Fehlerquelle.
Als Besucher können Sie nur wenig tun. Versuchen Sie, die Seite nach einigen Minuten erneut zu laden – manchmal ist der Fehler temporär. Alternativ können Sie den Website-Betreiber kontaktieren und ihn auf das Problem hinweisen. Die Behebung liegt aber in der Verantwortung des Betreibers, nicht des Besuchers. Im Gegensatz zu einer weißen Seite, die manchmal durch Browser-Cache entstehen kann, ist ein 500-Fehler ein serverseitiges Problem.
Die .htaccess-Datei steuert wichtige Server-Einstellungen wie Weiterleitungen, Cache-Regeln und Zugriffsrechte. Ein einziger Syntaxfehler in dieser Datei – zum Beispiel ein fehlendes Anführungszeichen oder eine ungültige Direktive – führt dazu, dass der Server die Anweisungen nicht verarbeiten kann und einen 500-Fehler ausgibt. Deshalb ist die .htaccess oft die erste Stelle, die man bei einem 500-Fehler überprüfen sollte.
In den meisten Fällen nein. Wenn der Fehler durch eine fehlerhafte Konfiguration oder ein inkompatibles Plugin verursacht wird, bleibt er bestehen, bis Sie ihn beheben. Nur bei temporären Server-Überlastungen kann der Fehler von selbst verschwinden, sobald die Auslastung sinkt. Verlassen Sie sich aber nicht darauf – handeln Sie lieber schnell, um Besucher-Verluste zu minimieren.
Lesen Sie die Server-Logs aus – sie verraten Ihnen, ob das Problem bei Ihrer Website-Konfiguration oder beim Server liegt. Meldungen wie „Out of resources", „Gateway timeout" oder „Service unavailable" deuten auf Server-Probleme hin. Prüfen Sie auch, ob andere Websites auf demselben Server betroffen sind. Im Zweifel kontaktieren Sie Ihren Hosting-Anbieter mit den Log-Auszügen.
Ein 500-Fehler signalisiert ein allgemeines Server-Problem ohne weitere Spezifikation. Ein 502 Bad Gateway bedeutet, dass ein zwischengeschalteter Server (zum Beispiel ein Proxy) eine ungültige Antwort vom Ziel-Server erhalten hat. Ein 503 Service Unavailable zeigt an, dass der Server vorübergehend überlastet oder in Wartung ist. Während 500 und 502 meist Konfigurationsprobleme sind, ist ein 503 oft temporär.
Ja, indirekt. Wenn Sie ein sehr großes Bild hochladen und Ihre Website versucht, es zu verarbeiten (zum Beispiel um Thumbnails zu erstellen), kann der Prozess das PHP-Speicherlimit überschreiten. Das führt dann zu einem 500-Fehler. Die Lösung: Entweder das Speicherlimit erhöhen oder Bilder vor dem Upload komprimieren. Moderne WordPress-Installationen sollten mindestens 256 MB Speicher haben.

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